Aquarium Palau

Das Aquarium Palau lag am südwestlichen Ende von Koror. Pro Erwachsenen verlangte das Aquarium 10 US Dollar Eintritt. Das war relativ viel, für Palau-Verhältnisse nicht. Wir wussten, dass wir dafür vermutlich keinen adäquaten Gegenwert erhalten würden. Aber wir gingen davon aus, dass das Geld der Forschungsarbeit über die Mangroven und Korallenriffe zu Gute kommt und letztlich dem Naturschutz.

Aquarium Palau

Zunächst informierten Schautafeln und Modelle über die Werkzeuge und Fangmethoden der örtlichen Fischer. 2 Sagen über Palau durften wir lesen. Alles war übrigens in englischer Sprache verfasst.

 

Ein Modell zeigte Palau und den umliegenden Meeresboden im Relief.

 

Anschließend wurde die Wichtigkeit der Mangroven für das Ökosystem erläutert.

Auch die Korallenriffe und deren Aufbau durften wir auf Tafeln und Schaubildern nachvollziehen. In verschiedenen Becken wurden Korallen gezüchtet.

 

 

Dann kamen die ersten Fischbecken im Außenbereich. Zuerst ein Becken mit Mangroven und den dort vorkommenden Fischen, die nicht nur von oben, sondern durch eine seitliche Sichtscheibe beobachtet werden konnten. Auch die weiteren Becken hatten seitliche Sichtfenster, die großen Fische konnte man aber auch von oben gut erkennen.

 

Im größten Becken warteten ein Riffhai und eine Wasserschildkröte. In einem Becken waren Meeresbewohner zum Anfassen.

Dann kamen wir zu den kleineren Aquarien, die im Innenbereich angeordnet waren. Hier waren auch Fische zu sehen, die ein Schnorchler wegen der Tiefe, in der die Fische leben, nie zu sehen bekommt.

Ein besonders interessantes Exemplar war sicherlich der Steinfisch, der unbeweglich vor sich hin „atmete“, aber ansonsten wie ein Stein aussah. Auch andere Fische waren so gut getarnt, dass man sie erst nach etwas Suche finden konnte.

Vor größeren Aquarien waren Sitzbänke, auf die wir uns zur Beobachtung setzen konnten.

Insgesamt war die Menge der Becken und Aquarien sicherlich nicht zu vergleichen mit der von größeren Anlagen wie u.a. manchem Zoo in Deutschland. Aber insgesamt war die Anlage lehrreich und interessant gestaltet.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.