ATV Tour zum Mount Conner

Mit Se-It hatten wir für den Nachmittag eine ATV-Tour rund um den Mount Conner gebucht. Praktischerweise konnten wir direkt an der Curtin Springs Station zusteigen. Ab dort kostete es pro Person 99 A$. Allerdings war dann kein Abendessen erhalten. Wir setzten uns aber später in der Curtin Springs Station dazu und aßen á la Carte.

Aber zunächst ging es mit einem Mercedes Sprinter 4×4 los. Wir waren 8 Personen + Fahrer und Guide Gary.

Nein, bei über 40 Grad gab es hier keinen Schnee, es handelte sich um Salz!

Erste Anlaufstation war nämlich ein Salzsee, den wir so aus der Nähe noch nicht gesehen hatten.

Mount Conner  

Wir lernten, dass wir auch bei kurzen Strecken hier schnell dehydrieren können. Die Temperaturen lagen über 42 Grad Celsius. Viel länger als für Fotos wollten wir uns hier gar nicht aufhalten und wir freuten uns schon wieder auf den klimatisierten Van.

Mount Conner

Interessant waren vor allem die Erzählungen und Erläuterungen von Gary. Wir erfuhren viel von der Geschichte und dem Leben auf der Curtin Springs Station. Ca. 3.000 Vieh konnten sich hier auf über fast einer halben Million Hektar Land frei bewegen.

 

Es handelt sich nicht um domestizierte Hauskühe, sondern ist eher mit unserem Wild zu vergleichen. Deshalb waren Sichtungen von Kühen (z.B. Black Angus) etwas Besonderes.

Hier auf Curtin Springs gab es keine Cowbows oder Stockmen (wie die Cowboys in Australien hießen). Die Rinder wurden durch Wasserquellen gelenkt. Probleme gab es nur, wenn es zu viel regnete und viele andere natürliche Wasserquellen zur Verfügung standen. Aber heute Nacht hatte es das erste Mal nach 9 Monaten wieder 4 mm Niederschlag gegeben.

Die Funktionsweise dieser Wasserstellen wurde uns gezeigt, wo die Rinder einen Eingang haben, der nur in eine Richtung funktioniert. Dann sind sie im Cattle. Diesen können sie durch einen Ausgang wieder verlassen. Falls die Rinder aber verkauft werden sollen oder mit Ohrenmarken bestückt, dann kann man den Ausgang natürlich verschließen, so dass die Tiere nicht mehr herauskönnen und im Cattle bleiben.

Nächste Station war eine private Campingsite am Mount Conner.

Zum Abschluss sollten wir dann den Sonnenuntergang am Mount Conner sehen.

Aber auch dieses Mal hatten wir Pech. Es war zu bewölkt und diesig. Dafür durfte ich die Drohne steigen lassen, weil wir nicht mehr auf dem Gebiet der Curtin Springs Station waren.

 

Im Hintergrund war noch einmal der Mount Conner zu sehen, der übrigens bis auf wenige Meter die gleiche Höhe wie der Ayers Rock besaß. Während der Ayers Rock aber oben nackten Felsen bot, war der Mount Conner ähnlich bewachsen wie die Ebene.

Mount Conner

 

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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