Bootstour auf der Lagune von Bacalar

Wir hatten in Bacalar übernachtet und in unserem Hotel Casa Zazil auch diese Bootstour gebucht. Pro Person waren dafür 250 Pesos fällig (ca. 12 EUR), was wir für sehr preiswert hielten. So war uns die gleiche Tour unterwegs in Bacalar bereits für das Doppelte angeboten worden.

Bacalar

Wir wurden von unserem Hotel dafür um kurz nach 9 Uhr mit einem bequemen Pickup abgeholt. Dir Fahrt zum Sammelort dauerte nur knapp 10 Minuten. Wir machten ein paar Fotos von der Lagune von einem Mirador aus.

Bacalar

Nach noch einmal 15 Minuten starteten wir mit dem überdachten Boot und insgesamt 14 Personen.

Einige Cenoten waren direkt mit der Lagune verbunden. Aber auch in der Lagune waren tiefe Löcher, die man an ihrer Farbe erkennen konnte. Eine war zum Beispiel die Cenote Negro, die eine fast schwarze Farbe aufwies, weil sie 90 Meter tief an der tiefsten Stelle war.

Bacalar

Der Rest war super schön hell türkisblau oder in etwas dunkleren Türkistönen gehalten.

Wir kamen an einem Vogelschutzgebiet vorbei. Dort saßen Dutzende Störche in den Bäumen und brüteten. Wir durften sie nicht stören, sonst wären die Eier Beute der Bussards geworden, die wir hier auch zahlreich sahen.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Lagune führte ein Kanal (der sogenannte Piratenkanal) zu einer weiteren Lagune. An der Mündung wurden wir abgesetzt und durften eine knappe Stunde schwimmen, baden oder ähnlichen Dingen nachgehen.

Es gab hier noch ein altes Gemäuer in Form eines Bootes. Dessen Wände waren einem Künstler aufgefallen.

Bacalar

Bacalar

Bacalar

Bacalar

Ich fand die Gemälde ganz ausgezeichnet. Vor allem auch passend zu der Atmosphäre hier. Wir schauten uns die Bilder von allen Seiten an – auch vom Wasser.

Bacalar

Bacalar Lagune

Mal war es sehr flach, mal war es so tief, dass ich sogar nicht mehr stehen konnte.

Der Boden war sandig, aber an einer Stelle auch schlammig, so dass man sich den Schlamm über dem Körper verteilen konnte. Ein „Mud-Spa“ war geboren.

Bacalar

Sogar ein paar Fische gab es zu sehen.

Insgesamt waren wir mehr als zwei Stunden unterwegs und, auch wenn die Erläuterungen nur auf Spanisch waren, sehr zufrieden mit der Tour. Bei Bedarf übersetzte uns eine nette Familie aus Mexiko City, die Englisch sprach, weil sie mehrere Jahre in Houston, Texas gelebt hatte.

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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