Cerro Ancon – Regenwald in der Stadt

Cerro Ancon war eine Anhöhe in Panama Stadt, von der man eine gute Aussicht hatte. Nein, die Aussicht war nicht nur gut, sondern überwältigend. Wie kamen wir auf Cerro Ancon? Natürlich wieder durch Geocaching. Der gleichnamige Geocache Cerro Ancon hatte uns letztlich hierhin geführt.
Zunächst wollten wir uns mit einem Uber-Taxi dort hinbringen lassen. Ich hatte den Mirador Cerro Ancon als Ziel angegeben. Der Taxifahrer fuhr uns aber nur bis zum Eingang von Quarry Heights. Angeblich durfte er nicht mehr weiter fahren. Wir stapften also zu Fuß los als plötzlich ein BMW die Straße hochfuhr. Die freundliche Fahrerin (irgendwie sind BMW-Fahrer ja hilfsbereite Menschen) hatte wohl mitbekommen, dass wir im Stich gelassen wurden und bot uns an uns soweit zu bringen wie eben möglich. Das ließen wir uns nicht zwei Mal sagen. Im Wagen als Beifahrerin trafen wir eine Deutsche an, die mit ihrer Gastmutter unterwegs war. Sie arbeitete bereits 9 Monate in Panama als Volontärin bei einer im Naturschutzbereich tätigen NGO. Am folgenden Gatter wurden wir schlieplich abgesetzt.

Von dort waren es noch ca. 20 Minuten den Berg hinauf über eine asphaltierte Straße, die aber höchstens von Einsatzfahrzeugen befahren wurde.

 

So trafen wir auch diesen kleinen Frosch mitten auf der Straße an. Schwarz mit grünen Punkten, so einen hübschen Gesellen hatten wir nie zuvor gesehen.

Wenn mal ein wenig Platz zwischen den Bäumen war, gab es immer eine tolle Aussicht. Zuerst erhielten wir einen Blick auf die Mündung des Panamakanals.

Cerro Ancon

 

Dann wurde der Blick frei auf die Skyline von Panama Stadt.

Cerro Ancon

Als wir dann weiter nach rechts blickten, kam die Altstadt ins Blickfeld.

Cerro Ancon

Weiter oben mussten die Fußgänger eine Treppe weitergehen.

Wir kamen am Fuß eines hohen Mobilfunkmastes an.

Cerro Ancon

Auch hier gab es wieder tolle Aussichten – teilweise von einer extra ausgewiesenen Aussichtsplattform.

Cerro Ancon

Aber auch ein paar Tiere, vor allem Vögel sahen wir. Leider blieb uns der Tukan (den es hier auch geben sollte) verborgen. Dafür flitzten hier einige Agutis vorbei.

Cerro Ancon Aguti

Ganz oben gab  es auch eine Aussichtsplattform nach Norden Richtung Panamakanal.

 

Cerro Ancon

Geocaching

Auf dem Rückweg suchten wir den Geocache, der unweit der Treppe versteckt war.

Cerro Ancon Geocache Cerro Ancon Geocache Cerro Ancon Geocache

Er war trotz Tüte schon ein wenig durchnässt. Aber das Logbuch war noch soweit o.k., dass wir uns eintragen konnten. Wir verschlossen alles gewissenhaft wieder und hinterließen unseren Lego – Travelling Man, der uns sehr ans Herz gewachsen war – aber irgendwann muss man sich ja mal von seinem Travelbug trennen. Dafür ist er ein „Trackable“ gedacht, dass er von Cache zu Cache reist.

 

Die dunklen Wolken kündigten Regen an, so dass wir froh waren, dass wir vorher rechtzeitig unser Taxi zur nächsten Station erreichten.

Cerro Ancon

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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