Cusco

Um uns ein wenig an die ungewöhnliche Höhe von Cusco in 3.400 m zu gewöhnen, standen heute keine strapaziösen Punkte auf dem Programm.

Wir wollten das historische Zentrum von Cusco zunächst einmal mit Hilfe eines Multicaches erkunden. Dieser nannte sich „Plaza Tour Cusco“. Bereits auf dem Weg zum Ausgangspunkt wurden wir durch zwei Mädchen unterbrochen, die uns eine Massage anboten. Beim Preis von 30 Soles (= ca. 11 EUR) für 1 Stunde Relax-Massage konnten wir nicht nein sagen und folgten den Mädchen in den Massagesalon in der ersten Etage eines Hauses, der professionell eingerichtet war.

Nach der guten Massage fanden wir dann die Treppenstufen, deren Anzahl den ersten Buchstaben des Multicaches ergab.

Als nächstes war der Monat eines Gedenkstein zu ermitteln.

Auf dem Weg zur dritten Station fanden wir ein peruanisches Restaurant, das gut besucht war. Wir nahmen dort ein Mittagessen für zusammen 15 Soles (=ca. 5,50) ein. Darin enthalten war eine Suppe des Tages für Hille als Hauptgericht und ein Menü mit Vorspeise, Hauptgang und Eis für mich. Auch zwei Getränke waren inklusive.

 

Gestärkt fanden wir den Todestag von Rooney Collin. Leider hatte Regen eingesetzt. Immerhin störten deshalb nicht die sonst hier vorherrschenden Massen unser Foto.

Cusco

Den Regen nutzten wir für Einkäufe und Anproben.

Außerdem entdeckten wir noch ein Silikonfigurenkabinett (mit 25 Figuren).

Leider konnte man uns bei 10 Soles Eintritt pro Person einen 100 Soles Schein nicht wechseln. Wechselgeld war überhaupt ein Problem vieler Geschäfte. Selbst McDonalds konnte nicht herausgeben, als wir dort ein Eis kaufen wollten. Dabei waren 100 Soles nur ca. 27 EUR. Bei KFC machte man auch erst Zicken, fand dann aber das Wechselgeld.

Das Museum für Kaffee kostete uns nichts. Dennoch lernten wir einige interessante Fakten über Kaffeebohnen und Kaffee. Größter Kunde von peruanischen Kaffee war Deutschland.

 

Auf dem Weg zur vierten Station entdeckten wir noch ein Inkamuseum, in dem man aber nicht fotografieren durfte.

Immer wieder fielen uns interessante Dinge auf, so auch Heidi in den Anden:

Cusco

Aufgabe an der 4. Station war es die Anzahl der Glocken dieser Kirche zu zählen. Wir ließen die Glocken des angrenzenden Palazzo dabei aus, weil ausdrücklich nach der Kirche gefragt war.

Auch die 5. Station führte uns wieder zu einem Plaza und einer Tafel, auf der die Gründung einer Kirchengemeinde erwähnt wurde.

Am Plaza lag ein Coca Museum, in das wir bei wieder einsetzendem Regen flüchteten.

 

Wir kauften ein paar Coca Weingummis. Hier gab es auch noch viele andere Coca-Produkte zu kaufen, die in Deutschland wohl nicht erlaubt waren. Die Weingummis waren auch nur für den Verzehr hier gedacht.

Insgesamt hatten wir jetzt übrigens alle Koordinaten für das Final unseres Multicaches zusammen. Unser GPS zeige aber einen Punkt mehr als 500 m Luftlinie entfernt an. Da es weiter (und mittlerweile in Strömen) regnete, riefen wir lieber ein Uber Taxi, das uns für nicht mal 6 Soles (ca. 2,50 EUR) zu unserem Hotel zurück brachte.

Wir beschlossen das Final am nächsten Tag auf dem Weg nach Pisac aufzusuchen.

Wir parkten unseren Wagen oberhalb auf der Straße nach Pisac am Straßenrand und wanderten einen kleinen Rundweg zum Final.

Hier oben gab es phantastische Aussichten. Da die Sonne wieder schien, wurden die Fotos auch wesentlich besser als sie es am Tag zuvor geworden wären.

Cusco

Am Final:

Ein Versteck gab es hier nicht, es reichte die Koordinaten und ein Foto vom aufgefundenen Felsen an den Owner zu versenden.

 

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.