Drohnen über Münster

Drohnen

Ich habe vor Kurzem meine zweite Drohne in Betrieb genommen: Eine DJI Mavic Air. Sie ist wesentlich kleiner und handlicher als meine „große“ Drohne, die DJI Phantom 4 pro. Außerdem habe ich sie mir in Schwarz gekauft, während es die Phantom 4 nur in Weiß gibt. Auf der anderen Seite besitzt auch sie eine Kamera an einem Gimbal, so dass die Filme ohne Verwackler sind.

Selbstverständlich filmt die kleine Kamera in 4k und auch die anderen Daten lassen sich sehen. Der Akku hält sie gut 20 Minuten in der Luft, während die Pantom 4 pro sogar knapp eine halbe Stunde schafft. Ich gleiche das durch zwei Ersatzakkus aus, während ich für die Phantom 4 pro nur einen Ersatzakku besitze. Die kleine Mavic Air ist so handlich, dass ich sie demnächst mit auf Weltreise nehme.

Regeln

Wenn ich in Deutschland meine Drohnen fliegen lasse, dann schaue ich vorher auf map2fly. Dort kann man sich alle Hindernisse bze. Flugverbotszonen genau anschauen. Und davon gibt es viele: Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete, Stromleitungen, Flughäfen, Kanäle, Bundesstraßen, Wohngebiete, etc.

Ein weißer, erlaubter Fleck waren die Aawiesen westlich des Aasees. Dort wo die Aa renaturiert worden ist. Zwischen Haus Klump, Allwetterzoo, Mecklenbecker Straße und Aasee.

Vor Ort angekommen, mussten wir feststellen, dass die Aa durch einen Zaun geschützt und mit einem Schild Naturschutzgebiet versehen war, das in der digitalen Karte nicht eingezeichnet war. Also hieß es, nicht über die Aa und den Zaun zu fliegen. Immerhin gab es eine große angrenzende Wiese, wo wir ungestört von Spaziergängern unsere Drohnen starten lassen konnten. Aus der Vogelperspektive spielte es gar keine Rolle, dass wir nicht direkt über die Aa fliegen durften.

   

Flug und Fotos

Demnächst wollten wir die Drohnen in Finnland fliegen lassen und mein Freund musste sich noch ein wenig in die Steuerung eingewöhnen. Das funktionierte hier wegen der großen Freifläche ohne störende Hindernisse sehr gut. Die Drohnen ließen wir in unterschiedlichen Höhen fliegen, die wir jeweils ansagten, so dass Zusammenstöße ausgeschlossen waren.

Selbst der auffrischende Wind machte den Drohnen nichts aus. Sie lagen ruhig in der Luft. Nur in größerer Höhe gab es Warnmeldungen wegen der hohen Windstärke.

Ärgerlich waren nur die vielen Hundeexkremente auf der Wiese, die man im hohen Gras teilweise nicht sofort erkennen konnte. Ansonsten waren es tolle Flugminuten mit zum Teil beeindruckendem Film- bzw. Fotomaterial.

Aa aus Drohnensicht

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