Garden Bungalows Siquijor

Unser nächster Stopp auf unserer Weltreise waren die Garden Bungalows Siquijor auf der gleichnamigen Insel. Der Eigentümer war der Schweizer René, der sich hier vor ca. 4 Jahren zusammen mit seiner philippinischen Frau Jennifer niedergelassen hatte.

In die Schweiz reiste er nur noch für Familienbesuche. Denn er hatte sich hier mit den Garden Bungalows Siquijor sein kleines Paradies geschaffen.

Wichtig war ihm eine gute Internetversorgung, da er auch selbst das Internet rege nutzte. So war diese für philippinische Verhältnisse auch sehr gut. Für die letzte Meile zum Haus war sogar Glasfaser verlegt worden.

Das kleine Resort mit derzeit 4 Zimmern hatte sogar einen Pool. In einem kleinen separaten Bereich gab es Massagedüsen.

Der Pool leuchtete nachts in verschiedenen Farben. Aktuell war der Ausbau eines weiteren Bungalows mit zwei neuen Zimmern und einer Wohnung im Gange. Die Handwerkerarbeiten störten aber nicht allzu sehr.

Die Zimmer waren praktisch mit einigen Abstellmöglichkeiten, Kühlschrank, Wasserkocher und Safe. Auch Flatscreen TV war in unseren bisherigen Unterkünften nicht immer Standard. Das Badezimmer roch zunächst ein wenig. Wir achteten darauf, dass es gelüftet wurde und die Tür zum Bad geschlossen blieb – dann war alles prima. Die Klimaanlage funktionierte ausgezeichnet.

 

Morgens bekamen wir unser Frühstück auf der Terrasse vor unserem Bungalow serviert. Wir konnten wählen zwischen diversen Angeboten, zwei Eier nach Wahl dazu Wurst, Bacon oder anderes, dazu gab es Toast, Butter und ein paar Früchte.

Richtigen Restaurantbetrieb gab es nicht. Aber wer wollte, konnte ein Abendessen vorbestellen, so wie wir das am ersten Abend gemacht haben. Die Unterkunft bot ansonsten in Ausnahmefällen eine günstige Fahrmöglichkeit an, man konnte sich günstig zu einem Restaurant bringen lassen (inkl. Abholung). Wir nahmen meist unseren Roller, den wir vorbestellt hatten (350 Pesos pro Tag).

Der Sohn des Schwagers war der Bartender. Die Bar hatte von 6 bis 9 Uhr abends geöffnet. Wir fanden es dort auf den hohen Barhockern richtig gemütlich und kamen auch mit dem Bartender ins Gespräch. Er war gleichzeitig auch Tattoo-Künstler.

Cola-Rum war schon für 60 Pesos (ca. 1 EUR) zu haben.

Praktisch auch, dass man sich Wasserflaschen – so oft wie man wollte – am großen Wasserspender wieder auffüllen konnte.

Garden Bungalows Siquijor

Wir unterhielten uns abends öfter noch mit René. Er spendierte uns sogar ein Bier. Wenn der Altersunterschied nicht so groß ist, dann funktioniert das gut mit einer philippinischen Frau, erklärte er uns. Er legte darauf wert, dass seine Angestellten das Resort managen. Er selbst wollte gerne seinen verdienten Ruhestand genießen. Auf den Philippinen war die Schweizer Rente wesentlich mehr wert und musste auch nicht in der Schweiz versteuert werden.

Wir konnten das gut nachvollziehen.

Insgesamt fanden wir das Preis-Leistungsverhältnis hier phantastisch. Das Resort lag sehr ruhig, aber Siquijor war für Besorgungen nah genug. Auf die andere Seite der Insel führte eine Straße quer hinüber (und war bereits zur Hälfte neu asphaltiert). Wir haben nur 15-20 Minuten mit dem Scooter zu einem der guten Restaurants dort benötigt. Nur die direkte Zufahrt zu den Bungalows war ein wenig holprig.

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