Geocaching in Sendim

Heute war Sonntag. Da soll man ausruhen. Nach den gestrigen Wanderungen legten wir uns deshalb auf die faule Haut, im kühlen Zimmer und an den erfrischenden Pool im Hotel Rural La Tenerie in Sendim.

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Ganz tatenlos wollten wir natürlich (außer Lesen) nicht sein. Daher machten wir einen kleinen Rundgang durch Sendim, das nicht eines der attraktivsten Dörfer ist, aber immerhin einige Geocaches aufweisen kann.

Die Häuser bilden enge Gassen, was typisch ist für die Dörfer hier.

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Der erste Cache Fonte do Lugar liegt an einem kleinen  Brunnen.

Unserem geschulten Geocacherauge entgingen auf unserem weiteren Spaziergang selbst kleine Details nicht, die nichts mit dem Geocaching zu tun hatten.

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Den Cache Alcunhas e Nomeadas meisterten wir nach ausgiebiger Suche, die wir wegen des hohen Publikumverkehrs mehrmals unterbrechen mussten.

Anschließend führte uns die Suche nach La „Posta“ zum belebten Kirchplatz. Mit „Posta“ ist nicht die Post gemeint, sondern so wird das Stück Fleisch vom Rind genannt, das für diese Gegend ganz typisch ist und zuweilen sogar das einzige Gericht auf der Karte. Es handelt sich üblicherweise um ein 400g Steak, das gegrillt und mit Kartoffeln serviert wird. Manchmal erhält man auch einen Salat bestehend aus Kopfsalat, Tomaten und Zwiebeln dazu.

Wir wurden hier zunächst nicht fündig, weil alle Augen von auf den Bänken sitzenden Anwohnern auf uns gerichtet waren. Am nächsten Tag machten wir einen neuen Versuch und hatten Erfolg.

Der Multicache Capelas e Igreja Matriz stellt Fragen nach den Kapellen und der Kirche in Sendim, so dass wir an jeder Kapelle bzw. Kirche, an der wir vorbeikamen, schon einmal versuchten diese zu beantworten.

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Weiter ging es zum Sportplatz, dem auch ein Cache gewidmet war: Grupo Desportivo de Sendim.

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Allerdings erinnerte das Fußballfeld eher an eine verlassene Gefängnisanlage. Wir setzten uns noch ein wenig auf die Haupttribüne in den Schatten und lasen in aller Ruhe ein wenig, bevor wir erfolgreich mit 3 Geocachefunden wieder zum Hotel zurückkehrten.

Am nächsten Tag nahmen wir das Cachermobil zur Hilfe, um die restlichen Caches in Sendim einzusammeln. Wir fuhren an der letzten Kapelle vorbei und berechneten das Final für den entsprechenden Multicache. Zum Schluss durften wir uns sogar als Second To Find (STF) eintragen.

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Am Depot für die Wasserversorgung waren wir ratlos und fanden nur ein Wespennest an der verwitterten Pforte.

Dafür freuten wir uns umso mehr, den alten Bahnhof von Sendim kennengelernt zu haben. Er ist ein richtiges Kleinod mit seinen Gemälden auf Kacheln.

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Nächste Station war Nossa Senhora de Fatima, an dessen Seite wir uns in den Schatten setzten.

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Insgesamt konnten wir 4 weitere Caches in Sendim loggen.

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