Hatunpa

HATUNPA – Papas peruanas cubiertas con el relleno de tu preferencia

Eigentlich waren wir auf dem Weg ins Crêpisimo, einem Crêperestaurant, das zum Zig Zag gehörte (das wir am ersten Tag in Arequipa besucht hatten). Da stolperten wir über ein Schild, das uns zwar nicht die schon lange auf Speisekarten vergeblich gesuchten papas rellenas versprach, aber etwas Ähnliches: Andenkartoffeln mit Toppings.

Spontan entschlossen wir uns, Crêpes Crêpes sein zu lassen, und betraten das kleine Restaurant, das versteckt in einem Hinterhof lag (ohne das bunte und ansprechende Hinweisschild wären wir daran vorbei gelaufen). Es war mit bereits 9 Gästen recht gut gefüllt und sah sofort einladend aus.

Das Ganze funktionierte so: zuerst konnte man zwischen zwei Varianten Kartoffelgrundlage wählen: normal (3 verschiedene Kartoffelsorten) und besonders (5 verschiedene Kartoffelsorten).

Anschließend suchte man sich aus 4 Seiten Toppings (warm|kalt, mit Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten, vegetarisch) sein Lieblingsgemisch aus.

Und wem das noch nicht reichte, der konnte noch eine Beilage dazu bestellen.

A propos dazu bestellen: es gab eine sehr umfangreiche Karte mit cervezas artesanales.

Jeder Gast wurde nach seinem Herkunftsland befragt und bekam die seinem Land entsprechende Fahne in den Serviettenspender seines Tisches gesteckt. Aha, 6 der 9 Gäste an den anderen Tischen kamen also auch aus Deutschland (unterwegs in Peru mit Lidl-Reisen)!!!

 

Der Tisch wurde passend zu den Fähnchen mit Platzdeckchen eingedeckt, die das Wort Kartoffel in allen möglichen Sprachen aller möglichen Herkunftsländer schmückte.

Bestellung

 

Wir bestellten 1x normale Kartoffelgrundlage mit Thunfisch-Zwiebel-Kräuter-Mayonnaise-Topping (kalt) und 1x besondere Kartoffelgrundlage mit aji de gallina Topping (warm). Beides schmeckte fantastisch. Ich bestellte noch ein 8%iges Bier, eine Fusion aus Chicha Morada und belgischem Bier, köstlich!

Und weil alles so lecker war, bestellten wir auch gleich noch ein Dessert: Crêpes (wir mussten also nicht komplett auf unser Vorhaben verzichten) mit einer nussig-süßen Quinoafüllung und Vanilleeis sowie dehydrierte Kartoffel in Milch mit Zimt (erinnerte entfernt an Milchreis).

Das Ganze war dann preislich auch noch sehr angenehm, wir bezahlten ca. 70 Soles (~20 Euro) inklusive Trinkgeld (und Sprudelwasser für Thomas).

Fazit: unbedingt empfehlenswert!

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