Hospedaje Cruz del Sur in Pucusana

Auf dem Weg zurück nach Lima machten wir noch einmal Zwischenstation. Nicht weit entfernt von Lima, da wir den Mietwagen bereits morgens abgeben mussten. Wir fanden den kleinen Ort Pucusana und das Hospedaje Cruz del Sur ca. 60 km südlich von Lima.

Pucusana Cruz del Sur

Eine kleine Insel ist dem Ort vorgelagert, so entstand ein ruhiger Hafen.

Ein ganz besonderes Naturschauspiel war „El Boqueron“ (deutsch: die Sardelle), ein Wasserloch, das eine unterirdische Verbindung zum Meer besaß und in dem die Wellen über Tunnel ankamen und ordentlich Gischt erzeugten.

Auf dem ziemlich höchsten Punkt von Pucusana stand unser Hospedaje Cruz del Sur. Cruz del Sur konnten wir bereits von unten gut lesen, da es in großen Lettern an einem der beiden Gebäude stand.

Cruz del Surl

Wir hatten die Pension vor allem wegen der guten Bewertung auf Booking.com und dem privaten Stellplatz ausgewählt. Allerdings war es gar nicht so einfach, dort hochzufahren. Die zum Schluss nicht asphaltierte Straße war steil und zum Teil ziemlich schmal.

Oben durften wir unseren Wagen dann in eine große Garage stellen.

Calle, der Besitzer aus Dänemark, hieß uns willkommen und kam nach einem Anruf extra aus dem Dorf zu uns hochgerannt. Er sprach perfekt Englisch und sogar recht gut Deutsch. Er zeigte uns unser Appartement (wir hatten dies wegen der zwei großen Betten gebucht). Für 135 Soles gehörte es uns für eine Nacht inkl. Frühstück.

Das Appartement besaß sogar zwei Schlafzimmer und war sehr geräumig. Es lag ebenerdig und bot von der Terrasse einen tollen Ausblick auf den Hafen.

Abends folgten wir der Empfehlung von Calle. Wir liefen den Fußweg (zum Teil über Treppen) in das Zentrum hinunter und aßen im Jhonys II am Hafenbecken. Dort gab es leckeren Fisch in ordentlichen Portionen.

Am anderen Morgen bekamen wir auf der Hauptterrasse ein wunderbares Frühstück u.a. mit frischem Orangensaft, Avocado und Rührei serviert. Die Brötchen waren die besten seit Langem.

Letztlich waren wir traurig, dass wir nur eine Nacht bleiben konnten. Eine Bootsfahrt um die vorgelagerte Insel herum wäre auf jedem Fall noch interessant gewesen. Außerdem konnte uns Calle von den Kulturen vor den Inka berichten. Im Norden Perus empfahl er uns einige Stätten, die nicht so touristisch besucht waren. Wir wussten aber noch nicht, ob diese in unsere Reiseplanung passten. Zunächst musste ich noch ein paar Tage in Lima bleiben.

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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