Inselhopping bei Kos

Inseltour

Ausnahmsweise hatten wir unsere Inseltour bei Nicole, unserer Reiseleiterin von Thomas Cook, gebucht. Pro Person kostete der Ausflug 46 EUR und wir hätten ihn bestimmt auch noch irgendwo günstiger erhalten können. Aber hier auf Kos gab es auch so viele Ausflugsverkaufsstände wie in der Türkei oder in Thailand.

Der Bus holte uns pünktlich um 8.35 h Ortszeit bei herrlichem Wetter an unserem Hotel ab. Am nächsten Hotel dauerte es ein wenig länger die richtigen Gäste einzuladen. Ob es an den 4 Touristen lag, die vor dem Bus warteten, aber nicht einstiegen, oder am Busfahrer, der keinerlei Anstalten machte, nachzufragen, ob jemand der Wartenden den Ausflug gebucht hätte, wollten wir nicht entscheiden. Immerhin kamen alle nach mehr als 15 Minuten doch noch zusammen und wir konnten die Fahrt fortsetzen.

Kos Stadt Hafen

Verschiedene Busse luden ihre Touristenfracht am Hafen von Kos Stadt aus. Dort wurden die Touristen nach Sprachen sortiert und erhielten jeweils von den Reiseleiterinnen Katharina und Suzanne Einweisungen. Da Katharina Holländerin war, erhielten die wenigen Holländer vorab auf Niederländisch Erläuterungen. Alle durften dann zusammen auf das Schiff Nikitas gehen. Für unsere Quittung erhielten wir einen Bootspassierschein, den alle die – auch später – das Boot betraten, vorzeigen mussten. Es dauerte noch einiges bis auch der letzte Gast an Bord war, dann sagte der Kapitän endlich Leinen los (oder so ähnlich auf Griechisch natürlich).

Wir hatten es uns oben recht bequem eingerichtet mit etwas Schatten, der von einer Sonnenplane gespendet wurde. So konnte wir mit dem Inselhopping starten.

 

Inselhopping

 

Insel Pserimos

Die Insel Pserimos besteht weitestgehend nur aus Felsen und – außer einem Militärposten – aus einer besiedelten Bucht, wo ca. 25 Einwohner bzw. im Sommer bis zu 80 Einwohner wohnen.

 

Diese Bucht fuhren wir an und erhielten ca. 1 Stunde Aufenthalt, die zum Schwimmen in der sandigen Bucht oder zum Promenieren genutzt werden konnte.

 

Wir setzten uns in eine Taverne und tranken zwei Sodawasser für zusammen 5 EUR. An einem Verkaufsstand erstanden wir zwei Magnetschilder als Erinnerung an Kos bzw. Griechenland für zusammen 3 EUR. Außerdem machten wir noch ein paar Fotos.

Als wir wieder auf unser Boot kamen, wurde ein kleines Mittagessen bestehend aus Souvlaki und Salat serviert.

Dies war im Ausflugspreis enthalten, wo hingegen die Getränke vor Ort noch bezahlt werden mussten. Fleißig Werbung wurde für die Cocktails gemacht (5 EUR). Später gab es sie zu Happy Hour Preisen von 3 bis 3,50 EUR.

Insel Kalymnos

Die Insel Kalymnos verfügt über ca. 15.000 Einwohner, von denen die meisten (mehr als 10.000) in der Stadt Kalymnos wohnen, wo wir auch anlegten und eine Schwammfabrik besuchten. Die Ernte von Schwämmen und deren Verarbeitung hat Geschichte in Kalymnos. Schon seit mehr als 100 Jahren wurden hier bereits Schwämme hergestellt.

Wir erhielten eine interessante Erläuterung, wo und wie Schwämme geerntet und wie sie verarbeitet werden. Letztlich handelte es sich aber auch um eine Verkaufsveranstaltung. Von den auf Wikipedia vermerkten Schwierigkeiten und dem Niedergang der Schwammindustrie war nichts zu hören. Anschließend durften wir in einer Taverne am Hafen noch einen frischen Orangensaft genießen. Die Orangen wurden auf der Insel selbst angebaut.

 

Insel Plati

Hier war nur ein Schwimm- bzw. Schnorchelaufenthalt eingeplant. Ich sprang fast als Erster über die Reling ins ruhige und klare Wasser. Von der zweiten Etage durften wir aus Sicherheitsgründen nicht springen. Beim Schnorcheln konnte ich einige Fische beobachten. Anschließend war ich noch so versunken bei meinen Fischen, dass ich das falsche Boot erwischte. So gut war die Kontrolle dann auch wieder nicht. Ich machte eine kleine Runde um das Schiff, merkte dann mein Versehen und sprang auf der anderen Seite schnell wieder ins Wasser.

Auf dem Boot machte „Mr. Happy“ noch ein wenig Animation. Paare durften sich vorne wie auf der Titanic fotographieren lassen.

Insgesamt ein schöner Ausflug, der aber keine besonderen Höhepunkte aufwies. Die holländische Reiseführerin verstand man häufig sehr schlecht. Da konnte man dem Englisch der anderen Reiseführerin mitunter besser folgen.

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