Isabela – Insel der Vulkane

Tintoreras

Wir ankerten vor Isabela, der weitaus größten Insel des Galagos Archipels. Vor dem Frühstück war bereits eine kurze Dingi-Fahrt zur Islote Tintoreras angesagt.

Es handelte sich um eine kleine Inselgruppe, die viele Seelöwen und Marine-Iguanas aufzuweisen hatte. Außerdem gab es einen Meeresgraben (Grieta). In diesem sahen wir Meeresschildkröten und ausgewachsene Weißspitzenhaie aber auch Seelöwen schwimmen.

Wegen der Brutzeit der Echsen waren Teile des markierten Weges nicht begehbar. Wir hatten aber alle vorhandenen Tiere gesehen. Nur die Haie auf dem Boden des Grabens ließen sich zwar mit den Augen ausmachen, aber schlecht fotografieren.

 

Volcano Sierra Negra

Unser Guide Jaime hatte uns vor dem Weg zum Vulkan gewarnt. Er sollte steil, anstrengend und rutschig sein. Da wir bereits kleine Pfade über Stock und Stein gewohnt waren und hörten, dass der sich der Vulkan auf 1.124 m befand, bekamen wir Respekt.

Nur ein Teil unserer Gruppe traute sich den Weg zu.

Es stellte sich aber heraus, dass uns ein Bus bis zum Startpunkt der Wanderung brachte. Keiner konnte genau sagen, wie hoch der Startpunkt war. Aber aufgrund der späteren Höhendifferenz wurde klar, dass dieser bereits über 900 m hoch liegen musste.

So waren gar nicht mehr viele Höhenmeter zu gehen.

Der Wanderweg stellte sich als breiter Fahrweg heraus. Als wir dachten, dass jetzt noch ein kleiner Pfad zum letzten Anstieg gehen würde, befanden wir uns bereits am Kraterrand. Nur zu den anderen Vulkanen war es noch ein weiterer Weg.

Der Krater bzw. die Caldera des Sierra Negra war die zweitgrößte eines aktiven Vulkans auf der ganzen Welt. Er maß über 12 km im Durchmesser. Der Vulkan war das letzte Mal im Jahr 2018 ausgebrochen. Die Lava hatte sich aber zu einer anderen Seite ergossen. Der aktivere Bereich im Hintergrund sollte auch heute noch Schwefelschwaden hervorbringen – hier war davon allerdings nichts zu riechen.

Isabela Isabela Isabela Sierra Negra Isabela

Wir hatten Glück, dass der Nebel sich ein wenig verzogen hatte, als wir oben ankamen. Aber neuer Nebel kam bereits auf. Auf dem Weg regnete es – wie so häufig hier in dieser Vegetationszone, die vor allem moosbewachsene Bäume und Farne hervorbrachte.

 

Wetland-Wanderweg

Von der Schildkrötenstation auf Isabela wanderten wir den Wetland-Wanderweg zurück in den Hauptort von Isabela, Puerto Villamil.

Während wir Schildkröten bereits auf Santa Cruz gesehen hatten, waren die Flamingos neu für uns. Noch nie hatten wir diese so aus der Nähe beobachten können. Die Vögel kamen alle aus der Karibik und hatten sich hier auf den Galapagos niedergelassen.

Isabela

Isabela

Wir kamen am Strand an. Der Bus sammelte uns wieder auf und brachte uns zurück ins Zentrum von Puerto Villamil. Dort erhielten wir noch Zeit zum Schwimmen im Meer. Außerdem setzten wir uns in eine Bar zum „Feierabendbier“.

Isabela

Isabela

 

 

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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