Jaco – Pazifikküste Costa Rica

Jaco, eine kleine Stadt an der pazifischen Südküste Costa Ricas, meine Heimat für die nächsten 6 Nächte. Hildegard machte einen Sprachkursus, während dessen ich Tagesfreizeit hatte – wie man so schön sagt. Das Motto lautet hier übrigens „Pura Vida“.


     

Strand

So bin ich den ersten Tag erst einmal zum Strand.

Auf dem Weg sah ich diesen großen grünen Burschen im Baum verschwinden.

Am Strand war es sehr windig, sogar für die Surfer war es schon etwas too much – ich sah keinen draußen. Insgesamt war recht wenig los. Dafür wurde ich von den Beachboys hier umso vehementer angesprochen.

Jaco

Jeder wollte eine Tour mit mir machen.

Jaco

Jeden Tag bin ich natürlich auch in einer der Eisdielen gewesen. Es gab hier eine gute Auswahl von selbst hergestelltem Eis. Das war zum Teil etwas teurer (2 Kugeln 2.600 Colones = ca. 4 EUR). Aber es gab auch günstigeres Eis, mehrere Eisdielen waren an der Hauptstraße zu finden. Dort spielte sich sowieso das Leben ab. Zahlreiche Tourenanbieter, Geschäfte – hauptsächlich für Kleidung und Souvenirs und Restaurants säumten die Straße. Und natürlich auch Eiscremeshops, Tattooläden und Massagen.

Ab und zu habe ich mir eine Massage gegönnt. Der Preis war hier in Jaco fast überall der gleiche: 30 US Dollar für eine Stunde und 20 US Dollar für 40 Minuten. Ein paar waren noch teurer. Und Vorsicht: In einigen Massagesalons wurde man als Mann angesprochen, ob man nicht auch „Happy Ending“ (gegen Aufpreis) wolle. Wenn man nein sagte, dann wurde die Massage oft abgekürzt. Bliss Spa an der Hauptstraße sah vielleicht nicht danach aus, war aber eine der positiven Erfahrungen. Die hatte ich natürlich erst am letzten Tag entdeckt.

Am Dienstag habe ich dann auch eine Tour absolviert. Ich hatte mich für die Tour „12 Waterfalls and Canyoning“ entschieden. Diese wurde für 75 US Dollar angeboten. Hörte sich zunächst teuer an, aber als ich erfuhr, dass ich der einzige Gast war, relativierte sich das wieder. Es war eines meiner aufregendsten und abenteuerlichsten Erlebnisse.

 

Restaurants

Restaurants gab es in Jaco für jeden Geschmack.

Taco Bar

Am ersten Abend waren wir bei der Tacobar, einem Taco-Restaurant mit einem etwas anderen Konzept. Zunächst musste man sich sein Gericht aus etlichen Zutaten zusammenstellen und persönlich an einer Theke bestellen. Anschließend erhielt man eine Nummer für den Tisch oder für eine lange Bar, an der man auf Schaukeln sitzend essen konnte.

Riesig waren die frischen Saftmixgetränke.

Neben Tacos gab es auch Suppen.

Ridicoulous Burgers

Den zweiten Abend wollten wir eigentlich zu einem einheimischen Restaurant, unsere Wahl hatte aber geschlossen und wir besuchten das „Ridicolous Burgers„. Hier gab es viele unterschiedliche Burger, vor allem aber auch riesige.

 

Ohana Sushi Tapas Bar

Am dritten und fünften Abend besuchten wir die Nr. 1 auf TripAdvisor in Jaco, das Ohana Sushi Tapas Bar. Dazu gibt es einen eigenen Blogbeitrag.

 

Zona K

Das Zona K war ein kleines Restaurant, das nur aus wenigen einfachen Tischen bestand und nördlich am Rande von Jaco lag. Wir bestellten hier u.a. einen guten Thunfisch in Sesam gebraten, medium rare.

Aber auch die mixed Empanadas (die wir uns als Vorspeise teilten) waren richtig klasse (und recht preiswert).

Am letzten Tag waren wir noch im „Los Mahi Tacos de Cholo„, einem noch kleineren Restaurant bzw. Imbiss. Aber deshalb war es nicht weniger gut und erhielt einen separaten Beitrag.

 

In Jaco gab es auch einen Markt, der Donnerstag nachmittags und Freitag morgens geöffnet war.

 

ATMs

Ein Hinweis noch zur Geldversorgung in Jaco: Es gab hier etliche ATMs – die meisten an der zentralen Straße. Aber nicht alle Automaten waren überzeugend.

Die besten Automaten fanden wir relativ im Zentrum von Jaco, von der Bank of Costa Rica (BCR). Es handelte sich um zwei alleinstehende Automaten direkt von der Straße einsehbar. Vielleicht nicht die saubersten, aber günstig und gut. Hier konnten wir US Dollar oder Colones ohne Gebühren mit unserer VISA-Karte von der DKB erhalten. Bei mehreren Transaktionen musste die Karte nicht extra noch einmal hineingesteckt werden.

Auch die Banco Popular (im südlichen Bereich, an einer Straßenecke auf der Strandseite gelegen) besaß zwei Automaten. Diese gaben zwar nur Colones aus. Dafür auch hier ohne Gebühren.

Noch etwas südlicher standen zwei Automaten, bei denen umgerechnet fast 4,50 EUR Gebühren verlangt wurden. Aber auch die Bank Scotia oder BN mit ihrem futuristischen Gebäude verlangten Gebühren.

BN ATM

 

Eine Woche waren wir insgesamt in Jaco. Dann fuhren wir weiter Richtung Süden nach Quepas zum Manuel Antonio Nationalpark. Ein letztes Mal blickten wir von der Straße nach Jaco hinüber.

Jaco

 

 

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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