Kreuzfahrtschiff Marina

Marina

Das Kreuzfahrtschiff Marina war das Flaggschiff von Oceana Cruises. Wir hatten den Abschnitt Papeete (Tahiti) bis Lima (Peru) gebucht. Erst sahen wir das Schiff von weitem im Hafen von Papeete liegen.

Dann kamen wir näher zum Gare Maritime.

Kreuzfahrtschiff Marina

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Kabine

Meine Computerecke in unserer Kabine, die immerhin ca. 26 qm groß war und einen Balkon besaß:

Kreuzfahrtschiff Marina

Neben dem Bett verfügte die Kabine noch über eine kleine Sofasitzecke mit einem farbigen Gemälde, das unserem Geschmack entsprach.

Auf Raiatea konnte die Marina ebenfalls am Pier anlegen. Es begrüßten uns ein paar Einheimische mit Gesängen.

Die Mamas von Raiatea zeigten uns außerdem Tänze, Flechtkunst und das Binden von Pareos.

Kreuzfahrtschiff Marina

 

Kreuzfahrtschiff Marina

In der 5. Etage lag die Rezeption und die Marina Lounge, die für Shows oder als Kino genutzt wurde. Insgesamt hatten hier ca. 600 Personen Platz. Für die Shows gab es auf der Bühne eine große LED Leinwand, Kunstnebel und Lichteffekte fast wie bei professionellen Musical-Produktionen.

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In der 6. Etage befand sich das Spielcasino und die Martinibar. Ich nahm nur an den Pokerturnieren (Texas Hold’em) teil, die an jedem Seetag stattfanden. Insgesamt nahm ich 5 Mal teil, hatte viel Spaß mit den Mitspielern, war aber leider kein Mal erfolgreich. Immerhin habe ich einige Ideen für die heimische Pokerrunde mitgenommen. Gespielt wurde übrigens am Blackjack-Tisch mit bis zu 7 Spielern. Bei 8 Spielern wurde normalerweise auf 2 Tische aufgeteilt.

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Das Casino hatte eine eigene Bar.

Die Martinibar war Showplatz für die Trivia Raterunden. Außerdem traf man sich hier zur täglichen Auflösung des Mensa-Quizes, an dem wir fast täglich teilnahmen und lange an den Lösungen knobelten – vor allem weil es für nicht native Englisch Sprechende natürlich schwieriger war.

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Restaurants

In der 12. Etage lag der Swimming-Pool und gleichzeitig der Wave-Grill, in dem man bis 16 Uhr frische Burger und Sandwiches, sowie Eis erhielt. Das waren aber keine einfachen Burger oder Sandwiches: Das Surf- und Turf Sandwich bestand aus frisch gegrilltem Hummerschwanz und einem Steak. Der Kobe-Burger z.B. wurde aus Wagyu-Rindfleisch gemacht – mit Trüffelsauce.

Dahinter lag noch das Terrace-Restaurant, das Haupt Buffet Restaurant, in dem man ungezwungene Kleidung zum Dinner anziehen konnte. Nach vorne heraus gab es auch Tische im Freien.

Die 4 Spezialitätenrestaurants musste man separat buchen. Dort bestand auch eine Kleiderordnung, aber meine schwarze lange Jeans reichte zusammen mit Poloshirt aus. Es gab das Toscana mit italienischer Küche, das Red Ginger mit japanischer/thailändischer Küche, den Polo Grill mit amerikanischer Küche und gegrillten Steaks und nicht zuletzt das Chez Jacques mit französischer Küche.
Red Ginger und Chez Jacques lagen in der 5. Etage, die anderen beiden ganz oben in der 15. Etage. Dort gab es auch einen separaten Speiseraum.

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Dazu gab es noch den Grand Dining Room mit Bedienung am Tisch, für den aber nicht vorbestellt werden musste. Auch hier gab es wechselnde Menüs.

Hier eine Auswahl von Fotos von verschiedenen Gerichten:

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Programme

Tagsüber gab es jeden Tag ein breites Programmangebot. Wir besuchten u.a. das Tischtennis-Turnier, das Texas-Hold’em Turnier, den Cardio-Dance, Shuffleboard, Mensa-Quiz, Crocket, Mini-Golf oder Bridge Lessons (Intermediate, Beginners und Turnier). Beim Bridge-Turnier wurde ich direkt hinter dem Bridge-Professionell Bruce Fünfter. Als Anfänger war das eine gute Leistung. Insgesamt hatten am „Duplicate“-Turnier 24 Paare teilgenommen.

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Dazu hörten wir noch Vorträgen zu und nahmen an Gewinnspielen teil.
Auch zwei Übungen gehörten zum Programm, diese waren sogar verpflichtend.

Wir lagen am Pool auf einer der ausreichend vorhandenen Liegen. Zum Teil waren die überdacht, so dass wir sogar zeitweise dort dem Regen trotzten.

 

Bora Bora

Die Marina in der Bucht von Bora Bora:

Kreuzfahrtschiff Marina

Dort wurden wir mit den Beibooten (Tendern) zum Pier gebracht (getendert).

Auch in der Nacht gab die Marina mit ihrer Beleuchtung ein eindrucksvolles Bild ab.

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Geburtstag

Den Geburtstag von Hildegard feierten wir dieses Jahr auf See. Die Kabine im Kreuzfahrtschiff Marina wurde vom Zimmerpersonal mit Luftballons geschmückt.

Abends zum Abendessen gab es einen Schokoladenkuchen. Dieser wurde anschließend unter allen am Tisch aufgeteilt und zusammen mit Vanilleeis serviert.

Kreuzfahrtschiff Marina

 

Innenausstattung der Marina

Die Ausstattung der Marina war edel. Obwohl das Schiff erst 2009 gebaut wurde, waren alle Stühle und Möbel bereits neu überarbeitet worden. Sehr gut gefielen uns die farbenfrohen Gemälde an den Wänden.

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Die Lobby der Marina in der 5. Etage:

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Negative Seiten

Leider bekam die schöne Fassade auch Risse. Die erste negative Überraschung war, dass wir die Osterinseln nicht besuchen konnten. Klar, dass jeder Verständnis für widrige Bedingungen hat und Sicherheit vorgehen sollte. Aber hier verhielt es sich anders – zum einen waren die Bedingungen nicht wirklich schlecht. Zum anderen waren die Chancen für einen Landausflug vom Kreuzfahrtschiff Marina zur Osterinsel von vorneherein weniger als 50 %. Angeblich wäre das bekannt und überall nachzulesen. Uns hatte man das aber wie vielen anderen nicht vor Buchung mitgeteilt. Dabei haben wir viele Mitfahrer gesprochen, die hauptsächlich wegen der Osterinsel diese Tour gebucht hatten.

Eine weitere unschöne Überraschung gab es für uns am letzten Tag. Wir hatten uns regelmäßig eine Zwischenrechnung ausdrucken lassen, um nicht den Überblick über die Ausgaben zu verlieren. So auch am vorletzten Tag. Die Rechnung am letzten Tag sah aber ganz anders aus. Plötzlich sollten wir noch abends kurz vor Schließung aller Geschäfte ein Bordguthaben von über 600 US Dollar haben. Auf der anderen Seite sollten wir 750 US Dollar zahlen, obwohl wir zuvor noch ein Plus hatten.
Grund dafür war, dass meine Pokerturnier Teilnahmen nicht mit dem Bordguthaben verrechnet wurden. Das hatte aber uns keiner vorher mitgeteilt bzw. es wurde auf Nachfrage gerade eine andere Auskunft gegeben und sogar schwarz auf weiß als Zwischenrechnung ausgedruckt.

Das Schlimme war, dass Oceania die Fehler auch im Nachgang gar nicht einsehen wollte. So ist es fraglich, ob wir trotz der ansonsten angenehmen Erlebnisse an Bord noch einmal bei Oceania oder mit dem Kreuzfahrtschiff Marina mitreisen werden.

 

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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