Mit Germania nach Germany

Mit der Fluggesellschaft Germania ging es heute wieder zurück nach Deutschland von Las Palmas zum Flughafen Münster-Osnabrück (FMO).

Nachdem ich auf dem Hinflug festgestellt hatte, dass die XL-Seats in der 1. Reihe der B737-700 nicht sonderlich bequem waren, weil dort die Beinfreiheit kaum größer ist als in den normalen Sitzreihen, buchte ich die einzige Alternative (für XL-Seats), die Reihe 14. Die Sitze kosteten 30 EUR Aufpreis, den ich gerne bereit war zu zahlen, wenn dafür eine vernünftige Gegenleistung erbracht wird. Dies ist in der ersten Reihe bis auf Platz 1C (vor diesem Platz erweitert sich der Gang ein wenig, so dass der Fußraum größer ist) nicht der Fall.

So erhielt ich dieses Mal 14A. 14 B und 14 C sind keine XL-Seats, da Germania die Notausgänge nicht komplett frei lässt, sondern versetzt noch 2 Sitze als Reihe 13B und 13C eingebaut hat. Mich hat das ein wenig verblüfft, weil der Notausgang so eigentlich nur mir und der Person auf 13B ohne weitere Verrenkungen zur Verfügung stand. 13B und entsprechend auf der anderen Seite 13E sind deshalb die beste Wahl, wenn man keinen XL-Seat buchen möchte.

im Bild eins meiner Beine, die ich bequem übereinandergeschlagen hatte

Wie man am Foto erkennen kann, war ich mit meiner Platzwahl sehr zufrieden.

Zusätzlich erhält man für die 30 EUR noch ein alkoholisches Freigetränk, wie z.B. Bier, was normalerweise nicht ohne Aufpreis ausgeschenkt wird. Ich wählte Weißwein aus, den ich bereits vom Hinflug kannte. Außerdem erhielt ich neue Kopfhörer (earphones).

Der dazugehörige Monitor zum Filmschauen ist aber recht klein und recht weit entfernt, da nicht jede Reihe ihren eigenen besitzt. Außerdem kann man sein Programm nicht selbst auswählen.

Ich hatte das Glück, dass neben mir in der ansonsten fast vollbesetzten Maschine noch zwei Plätze frei waren. Die Ursache dafür war vermutlich, dass diese Sitze beim Check In erst als letzte vom Personal besetzt werden, was ich mal als prima Service für die Aufpreis zahlenden Fluggäste verstanden habe. Außerdem war ich im Besitz von 2 Tickets, weil meine Frau bereits vorher abgereist war.

Das blieb natürlich meinen Mitreisenden nicht verborgen, so dass nach kurzer Zeit sich eine ältere Frau rechts außen hinsetzte. Das stellte zunächst kein Problem für mich dar, immerhin war ja ein Platz noch zwischen uns frei. Erst als diese Person ohne zu fragen das rechte Tablett mitnutzte und sogar meine Zeitschrift nahm, ohne vorher Rückfrage gehalten zu haben, war ich ein wenig irritiert.

Apropros Zeitschriften: ich habe Gala, Brigitte und Sportbild gesehen, die vorne im Flugzeug auslagen. Zusätzlich gab es noch die aktuelle Ausgabe der Osnabrücker Zeitung zu lesen.

Insgesamt ein entspannter Flug, der allerdings recht teuer war (was auch am FMO liegt – von DUS zu fliegen, ist meist günstiger), wobei sich die 30 EUR Aufpreis für die XL-Seats voll gelohnt hatten.

 

 

 

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