Neuer Intercity Deutsche Bahn

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Heute bin ich das erste Mal mit dem neuen Intercity der Deutsche Bahn AG unterwegs. 1. Klasse oben. Meinen Nachbarn auf dem rechten Nebensitz kann ich kaum noch erkennen, weil unsere Mäntel dazwischen hängen (siehe Foto).

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Mein Nachbar kann dafür die Anzeigetafel nicht erkennen. Vom meinem Nachbarsitz aus hätte das folgende Foto daher keinen Sinn gemacht.

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Auch die Zugbegleiter sind ratlos, die von einer Lufthansatochter gemanagte Getränkeausgabe ist nur ab und zu mal besetzt. Wann, das weiß niemand.

Der Raum für die Beine wurde stark verringert, dafür gibt es ein neues Detail beim herunterklappbaren Tabletttisch, den Bügel. Wozu dieser benötigt wird, ist mir nicht sofort klar geworden. Zu meinem Tablet, auf dem ich diesen Text gerade schreibe, passt er jedenfalls nicht. Dagegen sind die Sitze kaum noch einzustellen.

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Ein neues Feature ist der Gurt, der wie ein Maßband ausgerollt wird und den Tisch bei Bedarf anhebt. Ansonsten kann man nämlich nicht mit übereinandergeschlagenen Beinen dort sitzen. Mancher hat aber schon gefragt, ob diese Konstruktion bei den heftigen Schwankungen des Zuges auch sicher ist.

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Für Koffer ist der Mittelgang sehr schmal. Größere Zugbegleiter stoßen sich in der oberen Etage auch mal den Kopf, daher werden eher die kleineren oben eingesetzt.

Abteile sucht man im Zug vergebens. Schlimm sind dafür das Schwanken und die Vibrationen im Zug. An Schlafen ist nicht zu denken, vor allem oben ist man froh nicht seekrank zu werden.

Insgesamt ein Grauen – nicht die Farbe, die ist jetzt auch von der Lok weiß.

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