Nikko Bay mit dem Kajak

Bei Sam’s Tours hatten wir diesen Ausflug gebucht. Er sollte relativ „Relaxing“ sein. Kayak fahren und Schnorcheln standen auf dem Programm, sowie ein wenig Klettern.

Um 7.45 h wurden wir pünktlich vom Hotel abgeholt und zur Basis von Sam’s Travel gebracht. Dort konnten wir noch Gerät ausleihen (Schnorchel und Flossen) und es gab eine kurze Einführung zur Nikko Bay anhand von gutem Seekartenmaterial.

Zusammen mit unserem Guide und unserem Bootsführer starteten wir in einem überdachten Motorboot, so dass die Sonne uns nicht allzu heftig aufheizte. Trotzdem war ein vorheriges Eincremen anzuraten.

Wir cruisten ein wenig und hielten Ausschau nach Mantas – immerhin sahen wir eine kleine Schildkröte. Dann ging es schon Richtung Nikko Bay zum ersten Stopp. Wir legten an einem kleinen Strand an, von dem aus ein Pfad durch die Felsen ins Innere der Insel führte. Ein wenig Klettern war bereits angesagt. Wir hatten unsere Flossenschuhe an, die genau richtig waren, um einerseits im Wasser zurechtzukommen und andererseits auch auf den Inseln ein wenig zu klettern. Wobei unser Führer alles barfuß bewältigte – davon war aber für den normalen Touristen streng abzuraten.

 

Der erste Hinweis auf japanische Hinterlassenschaft aus dem zweiten Weltkrieg.

Nikko Bay

Anschließend ging es dann zum ersten Schnorchelstopp. Fische gab es hier nicht in großen Mengen, aber dennoch war es interessant hier zu Schnorcheln.

Dann wurden die Kajaks ausgepackt. Ich hatte dazu Segelhandschuhe mitgenommen, damit die im Wasser aufgeweichte Haut nicht sofort Blasen wirft. Die würde ich jedem absolut empfehlen.

Vom Kajak aus kletterten wir an Land auf eine Insel mit einem Binnensee im Inneren. Unterwegs trafen wir auf einen riesigen Krebs und weitere Hinterlassenschaften der Japaner. Die hatten im 2. Weltkrieg auf den Inseln einige Pfade angelegt.

Gegen Mittag wurde ein zuvor bestelltes Mittagessen auf dem Boot eingenommen. Sam’s Tours hatte uns außerdem mit einem Wasserbeutel mit frischem Wasser, aber auch gekühltem Tee oder Fruchtsaft auf dem Boot versorgt.

Nach dem Mittagessen kletterten wir vom Boot auf eine Insel, die die Japaner befestigt hatten. Sie hatten einen Munitionsbunker und oberhalb einer Meerenge einen Posten zum Beschuss angelegt. Wir kletterten dort hinauf und beobachteten Vögel und Fische. Dabei schwamm eine große Hawksbill-Schildkröte (oder auch Karettschildkröte) vorbei.

Auf einem Ast saß außerdem dieser grüne Geselle:

Von oben hatte man eine exzellente Aussicht.

Auch die Flaschen, von denen hier noch einige lagen, besaßen japanische Schriftzeichen und stammten noch aus dem 2. Weltkrieg.

Mit dem Boot wurden wir dann zur nächsten Attraktion gebracht, einer Wasserhöhle, in die wir mit unserem Kajak hineinfuhren. Stalaktiten hingen von der Decke.

Zum Abschluss ging es noch einmal Schnorcheln.

Ein interessanter Tag in der Nikko Bay und rund um Koror wurde noch durch einen Drohnenrundflug abgerundet. In der Bar der Basis von Sam’s Tours tranken wir noch ein palauisches Bier und ließen uns anschließend nach Hause bringen. Zuvor hatten wir aber noch 2 weitere Aktivitäten gebucht, über die wir demnächst berichten werden.

 

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