Puerto Plata

Nachdem wir es zwei Tage nahezu ausschließlich im Hotel ausgehalten hatten, starteten wir heute unseren ersten Ausflug nach Puerto Plata.

Seilbahn

Häufig wurden die Seilbahn und der Berg hier von den Reiseführern mit Rio de Janeiro verglichen. Das mag daran liegen, dass auf dem fast 800 m hohen Berg eine kleine Nachbildung der Christusstatue steht. Sie steht auf einem runden Gebäude, das früher wirklich mal als Wehranlage erbaut wurde, aber nie in Betrieb ging.

 

Heute befindet sich hier oben ein botanischer Garten mit vielen exotischen Pflanzen und toller Aussicht auf Puerto Plata und die hügelige Dominikanische Republik. Wir wanderten die große Runde, die uns ca. 1 Stunde durch den Dschungel auf und ab führte.

Dabei trafen wir auch kleine Salamander und Eidechsen, sowie viele Habichte.

Aber vor allem beeindruckte die Pflanzenvielfalt.

Auch eine Höhle untersuchten wir genauer.

Bernsteinmuseum

Mitten in der Innenstadt von Puerto Plata liegt gegenüber eines großen Parkplatzes das Bernsteinmuseum.

Das Emblem des Museums mit einer Echse auf rotem Hintergrund erinnert an den Film Jurassic Park. Leider hatte das Museum das ganze Osterwochenende nicht geöffnet, so dass wir es nicht von Innen anschauen konnten.

Den Geocache „The Walk in the Park“ haben wir dennoch geloggt, da wir die vom Owner gestellten Fragen korrekt beantworten konnten. Kurz nachdem wir sie ihm zugesandt hatten, kam auch bereits die Erlaubnis zum Loggen.

Festung

Christoph Kolumbus hat einst die dominikanische Republik entdeckt und dachte, er wäre bereits auf dem Festland angekommen. 50 km westlich hat er damals die erste europäische Siedlung in Amerika mit Namen La Isabela angelegt. Der Name Puerto Plata (Silberhafen) soll auch von Kolumbus stammen.

Am Ende des Hafens liegt eine kleine Festung, die gleichzeitig Beginn des Malecons, der Strandpromenade ist. Hier trafen wir einige Fischer und andere Feiertagsspaziergänger.

Rechts im nächsten Bild die Festung und die Schiffe von oben aus anderer Perspektive:

Costambar

Costambar heißt eine abgetrennte Zone im Nordwesten von Puerto Plata. Dort leben viele Auswanderer, vor allem aus Kanada, aber auch aus europäischen Ländern und Deutschland. Wir lernten auf der Suche nach dem dortigen Geocache eine seit 23 Jahren hier lebende Kanadierin kennen, der es in Kanada zu kalt geworden ist. Ihr Sohn arbeitete häufig in China, ihm gehört eigentlich der Gecache. Ihr gefiel es immer noch sehr gut hier. Und wir haben uns auch über die nette Begegnung gefreut.

 

Noch weiter westlich führte uns der Chris & Madys Cache.

Es handelt sich um ein Restaurant an einer schönen schattigen Bucht mit Sandstrand. Vom Strand kann man bereits den Ocean World Park sehen, der am Ende der Bucht liegt.

Den Cache fanden wir hier leider nicht.

 

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