Rock Islands Palau

Die Rock Islands Palau sind der Höhepunkt jeder Reise nach Palau. Taucher finden hier einige der besten Tauchspots in der Welt. Aber auch Schnorchler kommen zu ihrem Vergnügen.

Wir buchten eine Tour bei Palau 7th Wonder Dive and Tours. Unser Guide war Fonzie, der uns mit einem Mix aus den im Prospekt angebotenen Touren West- und East-Rock Islands überraschte und damit eine Best-of Tour der Superlative präsentierte.

Eigentlich begann die Tour ziemlich mau. Wir hatten die Westtour gebucht und bekamen im Auto, das uns um kurz nach 8.30 h abholte, gesagt, dass wir die Osttour machen sollten. Dann dauerte es sehr lange, bis wir überhaupt starten konnten. Mit über einer halben Stunde Verspätung brachen wir endlich auf.

Dann war es Calvin, unserem Skipper, und Fonzie, unserem Guide, zu verdanken, dass daraus eine unvergesslich schöne Tour wurde.

Rock Islands Palau

Milky Way

Erste Station unserer Tour war Milky Way. Dabei handelte es sich um abgeschiedene Bereiche des Ozeans umgeben von Rock Islands und Riffen, die kaum aufgewühlt wurden und deren Wasser sehr milchig war. Auf dem Grund befand sich eine Art Lehm, der als natürliche Quelle für eine Schönheitskörpermaske diente.

Rockislands Palau Milky Way

 

Rainbow Reef

Wie die Regenbogenfarben, so war die Vielfalt hier an Fischen.

German Channel

Von den Deutschen wurde dieser Kanal 1909 in das Riff gesprengt. Sie waren damals Kolonialherren und wollten den Weg von einer Insel, auf der sie Phosphat abbauten, nach Koror verkürzen. Heute profitierten davon die Touristen und Taucherboote.

 

Big Drop Off

Vom German Channel erreichten wir den Drop Off, ein einzigartiges Tauchrevier, wo das Riff mehr als 300 m steil abfällt.

Dann ging es wieder Richtung Nordosten.

Beach bei Shark City

Dann erhielten wir unsere Lunchpakete, die wir am Strand bei Shark City an Tischen essen konnten. Unser bestelltes Thunfischsandwich gab es leider nicht. So war ich schneller mit dem Essen fertig und konnte noch ein wenig die Drohne starten.

Shark City

Anschließend schnorchelten wir vom Strand aus. Hier waren große Fischschwärme zu sehen. Unter uns schwammen etliche bis zu 2 m lange Riffhaie. Wir hielten ausreichend Abstand und schwammen in einer Gruppe.

 

Giant Clam Shells

Nur etwas weiter – wir hätten beinahe auch hinschwimmen können – lagen riesige Muscheln auf dem Meeresboden. Sie waren bestimmt 1,5 m groß.

 

Elephant Island

Unterwegs kamen wir an der Elefanten Insel vorbei, die zusammen mit ihrer Schwesterinsel aussieht wie ein im Wasser stehender Elefant.

 

 

Cementary Reef

Die nächste Schnorchelpause verbrachten wir am mit Bojen abgesteckten Friedhofsriff. Auch dieses Schnorchelrevier hatte wieder seine Eigenarten. Große Napoleonfische waren hier eine der Attraktionen.

Natural Arch

Der Natural Arch war ein Bogen, der durch Erosion entstanden ist. Wir hörten, dass sich bei Hochzeiten gerne auch das Brautpaar auf den davor befindlichen Felsen fotografieren lässt.

 

Soft Coral Arch

Durch einen weiteren Bogen floss das Wasser in Minutenabständen mal in die eine und mal in die andere Richtung ab. Dazu lag das Gebiet im Schatten. Das waren die optimalen Bedingungen für Soft Korallen, die sich hier vor allem in dem Kanal unterhalb des Bogens in verschiedenen Farben angesiedelt hatten.

Anschließend ging es dann wieder zurück zum Ausgangspunkt, aber über die westliche Route.

 

Noch ein Wort zum Jelly Fish Lake, der sicherlich auch ein Höhepunkt gewesen wäre (East-Tour): aktuell gab es nur noch wenige gelbe Jelly Fishes dort. Die Gründe für deren Absterben kannte man nicht. Vielleicht waren es zu viele Touristen für das Ökosystem dort. Manche Touranbieter boten daher aktuell gar keine Touren zum Jelly Fish Lake an, damit sich die Bestände wieder erholen konnten. Wir hätten es trotzdem machen können, aber sollten dafür noch einmal 75 US Dollar pro Person für ein Upgrade unserer bereits für 50 US Dollar gekauften Permissions zahlen (Normalerweise hätte der Permit 100 US Dollar pro Person gekostet). Das war uns dann für ein paar Quallen zu viel des Guten. Wir hatten immerhin schon ein paar im Aquarium gesehen.

Übrigens hatte der Ausflug mit 7th Wonder Dive and Tours letztlich ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis – vor allem, wenn man die recht hohen Preise auf Palau in Relation sieht: wir haben pro Person für den Tagesausflug 125 US Dollar ausgegeben.

 

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