Schwimmende Dörfer am Tonle See

Auf der langen Fahrt von Phnom Penh nach Siem Reap kamen wir nach ca. 4 Stunden in der Nähe des Tonle Sees vorbei. Da im Programm etwas verschoben werden musste, machten wir dorthin einen Abstecher.

Wir wurden an einer Jetty von einem „Ecotourismus“-Anbieter empfangen. Es lagen dort mehrere Boote, von denen wir eines nahmen. Der Regen, der uns bis dahin bereits stetig begleitet hatte, nahm noch mal etwas zu.

Tafeln zeigten uns den Fischreichtum des Tonle Sees.

„Öko“ war der Kahn mit seinem lauten stinkenden Dieselmotor aber bestimmt nicht.

 

Wir mussten uns schon dick einmummen und wurden trotzdem ziemlich nass. Nur mit ein bisschen Klamauk konnten wir unsere gute Laune bewahren.

Die ca. 21 Grad Celsius fühlten sich eher wie 10 Grad an. Da kam Vorfreude auf Deutschland auf.

 

Tonle See

Auch eine schwimmende Schule gab es hier.

Die Schwimmenden Häuser wurden ab Dezember weiter in den See geschleppt, da eine Zufahrt sonst nicht mehr möglich wäre. Denn ab ca. November schwoll der Tonle See ab, da der Tonle Sap Fluss dann wieder als Abfluss funktionierte. In der Regenzeit führte der Mekong so viel Wasser, dass er dieses über den Tonle Sap Fluss in den See hineindrückte. Dieser erreichte dann mit 250 km Breite mal 100 km Länge riesige Ausmaße.

Die Tiefe wurde uns aktuell mit 4 m angegeben. Von 2-3m Tiefe in der Trockenzeit schwoll der See in der Regenzeit bis zu 12 m an.

Tonle See

Unsere Fahrt dauerte fast 2 Stunden und führte uns bis zum großen See, wo kein Ufer mehr zu erkennen war.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.