Siquijor Tour

Auf Siquijor konnten wir eine Menge unternehmen. Neben der Cantabon Cave und der Apo Island Tour, denen wir bereits einen kompletten Beitrag eingeräumt hatten, gab es noch viele weitere Aktivitäten für eine Siquijor Tour. Hier einige Beispiele:

View Tower Mt. Bandilaan Park

Wir kamen von der Cantabon Cave und fuhren mit unserem Scooter weiter die Berge hinauf. Unser GPS zeigte immerhin über 600 m an.

Dort oben gab es einen Park mit ein paar Trails und weiteren Höhlen. Er nannte sich Mount Bandilaan Park nach dem gleichnamigen Berg.

Höhepunkt war der View Tower Siquijor mit schönem Ausblick über die Insel. Vorher mussten wir aber 148 Stufen hochklettern und dann noch den rostigen Turm erklimmen.

Wir ließen uns nicht davon abschrecken, dass einige Geländerstützen bereits völlig durchgerostet waren, sich aufgelöst hatten bzw. neben dem Turm lagen.

 

Butterfly Sanctuary

Wir fuhren die Straße weiter Richtung Osten und kamen dann an eine große Straßenkreuzung mit einer die Insel etwa in der Mitte durchquerenden Hauptstraße.

Dort gab es einen Butterfly Sanctuary. Wir hatten aber bereits auf Bali oder Koh Samui genug Schmetterlinge gesehen, so dass wir hier nicht Halt machten.

 

Marine Sanctuarys

Auf der Insel haben wir bestimmt 10 Marine Sanctuarys entdeckt. Das beste sollte das Tulapos Marine Sanctuary im Nordosten der Insel sein.

Wenn man gerade in der Nähe ist und Schnorcheln möchte, dann lohnt es sich aber auf jeden Fall die anderen Sanctuarys anzuschauen. Man sollte aber darauf achten, dass das Wetter mitspielt. Ruhiges und klares Wasser erhielten wir hauptsächlich im Süden. Zu anderen Jahreszeiten oder auch nur an anderen Tagen mag das anders sein.

 

Maite Marine Sanctuary

Kurz hinter der S-Kurve in San Juan (Südwesten) lag das kleine Maite Sanctuary. Wir konnten wegen der bewegten See heute nicht im Norden schnorcheln. So kamen wir hier hin und wurden nicht enttäuscht. Zwar mussten wir einige Meter im flachen Wasser zurücklegen, dann aber tat sich eine farbenfrohe Unterwasserwelt auf, die selbst für nicht so erfahrene Schnorchler gut abzuschwimmen war.

 

Der Eintritt kostete 50 Pesos. Wir hatten dann eine Hütte für uns alleine, wo wir unsere Sachen auf einem Stuhl ablegen konnten.

Schräg gegenüber auf der anderen Seite der Hauptstraße gab es übrigens eine gute Massage, wo wir uns mehrfach für 299 Pesos (ca. 5 EUR) für jeweils eine Stunde massieren ließen.

 

Tulapos Marine Sanctuary

Leider war das Wasser im Innenriff sehr trüb und das Wasser hinter dem Riff, wo auch Haie und Schildkröten gesichtet werden sollten, an dem Tag, als wir dort waren, zu bewegt.

Wir wurden hier aber sehr freundlich empfangen und können diese Marine Sanctuary auch deshalb empfehlen.

Tubod Marine Sanctuery

Diese Marine Sanctuary haben wir nicht ausprobiert. Sie lag unmittelbar neben dem Coral Grove Beach & Dive Resort und soll ebenfalls zu den interessantesten auf Siquijor gehören.

 

Wasserfälle

Auf Siquijor gab es mehrere Wasserfälle. Wir haben die Zodiac Falls erwandert und die wohl größten Wasserfälle auf Siquijor, die Cambugahay Falls.

Zodiac Falls

Hier hat man viel Arbeit in die vielen kleinen Pfade gesteckt. Von der Straße aus ging es nicht allzu steil hinunter, dann verzweigte der Weg das erste Mal. Wir hatten die Wahl zwischen einem Easy-Trail und einem Adventure-Trail. Wir nahmen selbstverständlich den zweiten.

Zunächst schauten wir uns die Hauptwasserfälle an. Es gab ein vorgelagertes Becken, in dem wir schwimmen konnten und eine Liane, über die man sich ins Becken fallen lassen konnte.

Siquijor Tour

Wir folgten dann verschiedenfarbigen Flaggen, die es in rot, gelb und blau gab. Diese zeigten begehbare Wege an. Meist handelte es sich aber nur um kleine Pättkes, die teilweise sogar recht steil und schmal waren. Am zweiten Fall kreuzten wir den Fluss und wanderten auf der rechten Seite weiter flussaufwärts.

Wir kamen an dem einen oder anderen Fall vorbei. Jeder war einem Sternzeichen gewidmet.

Zunächst folgten wir dem blauen Weg, dann dem gelben. Später hörte der gelbe Weg einfach am Wasser auf. Jedenfalls konnte ich auch nach tieferer Erkundung keine weitere Wegführung erkennen. Eine weitere Abzweigung war gesperrt.

Daher versuchten wir an der nächstmöglichen Stelle den Fluss wieder zu überqueren, was uns auch ohne nass zu werden gelang. Auf der anderen Seite folgten wir der roten Kennzeichnung.

 

Cambugahay Falls

Von der Straße ging es 135 Stufen nach unten. Dann kamen wir zum dritten der drei Wasserfallstufen. Vorgelagert war eine Lagune, in der man schwimmen konnte. Das war auch die eigentliche Attraktion: vor allem die Lianen, an denen man sich über das Wasser katapultieren und dann hinein springen konnte.

Wir wanderten noch ein kurzes Stück zu den anderen zwei Wasserfallstufen hinauf. Den Fluss konnte man mit Wasserschuhen überqueren. Ansonsten gab es hier keine weiteren Wege.

 

Lagaan Falls

Im Süden zwischen Balete-Baum und den Cambugahay Wasserfällen gelegen und von der Hauptstraße mit bunten Flaggen ausgeschildert waren die Lagaan-Wasserfälle. Wir fuhren die etwas holprige Straße ab vorbei an einem Dieselkraftwerk.

Hier verliefen sich nicht viele Touristen. Wer es nicht so überlaufen mag, kommt vielleicht besser hier hin, anstatt zu den etwas größeren Cambugahay Falls.

 

Kirchen

Auch auf Siquijor gab es etliche christliche Kirchen, von denen einige bereits im 18. Jahrhundert erbaut wurden.

San Juan

 

Maria

Einige der Kirchen auf Siquijor (aber auch auf den anderen Inseln) gehörten zu evangelischen Gemeinden, die zum Teil aus den USA unterstützt wurden.

 

Salagdoong

Salagdoong war eine schöne Badebucht im Osten der Insel Siquijor. Früher gab es hier mal Rutschen ins Meer. Eine war noch vorhanden, aber gesperrt, die andere längst verfallen. Dafür konnte man aber vom nicht allzu hohen Kliff einfach hinunter springen.

Außerdem gab es noch eine kleine Bucht, deren Wasser nicht so bewegt war, da sie ein wenig abgeschirmt lag.

 

Der Eintritt kostete uns zusammen 80 Pesos.

Vorgelagert war ein kleiner Wald mit ein paar Wanderwegen. Hier sollte auch ein kleines Rescue Center für Tiere entstehen.

 

Mangrovenpfad – Guiwanon Spring Park Mangrove Reserve Area

Der Mangrovenpfad war recht kurz. Wenn man gerade daran vorbeikommt, kann man sich sicherlich die 10 Pesos pro Person und eine Viertelstunde Zeit gönnen. Ansonsten zeigen die Fotos mehr als man eigentlich bekommt.

 

 

Ein paar Tafeln erklärten den Nutzen der Mangroven. Das war es leider auch schon.

 

Baum-Spa

Es gab auf Siquijor einen mehr als 400 Jahre alten „Balete“ Baum. Das war schon außergewöhnlich. Dazu kam aber, dass direkt unter dem Baum eine Quelle hervorsprudelte. Diese füllte ein Wasserbassin, in dem viele Fische schwammen.

 

Die Besucher, die 10 Pesos Eintritt zahlten, durften ihre Füße in das Bassin halten und wie in einer Fisch-Spa sich von den Fischen beknabbern lassen. Auch wir probierten dies aus und viele kleine Fische aber auch größere knabberten an unseren Füßen. Zunächst etwas ungewohnt, aber später durchaus zu ertragen.

 

Muschel-Museum

In San Juan hatte 2016 ein kleines Muschelmuseum eröffnet.

Hier hat ein Ehepaar seine Muschelsammlung und seine Briefmarkensammlung über maritime Themen ausgestellt.

Viele Funde stammten bereits aus dem 18. Jahrhundert. Einige Muscheln konnte man heute hier noch finden.

Bestimmte Muscheln waren früher sogar eine Währung.

Der Eintritt war mit 100 Pesos pro Person verhältnismäßig teuer, so dass sich das Museum wohl nur für Motiv-Philatelisten oder für besonders Muschelinteressierte lohnt.

 

 

 

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