Sugba Lagoon

Heute hieß es früh aufstehen, da wir die ersten an der Sugba Lagoon sein wollten – bevor die Touristenbusse aus General Luna ankamen. So starteten wir um 6.45 h von unserer Unterkunft mit dem Scooter und fuhren Richtung Del Carmen.

Im Hafen wurden die Fakten über dieses einzigartige Naturschutzgebiet festgehalten.

Das Office für die Touren öffnete allerdings erst um 8.00 h. Alles war wohl in den letzten Monaten weiter professionalisiert worden. Es gab 4 Touren im Angebot.

A: nur Sugba Lagoon

B: Sugba Lagoon und Insel Kawhagan

C: Sugba Lagoon und Insel Kawhagan, sowie Mangroven Viewpoint

D: zusätzlich zu C noch eine weitere Sand Bar.

Wir wollten Tour C oder D machen und uns das Boot mit anderen teilen, da bis zu 6 Personen mitgenommen werden konnten. Wir hatten zwei Mal die Gelegenheit andere mitzunehmen. Beide Male stellte sich heraus, dass die anderen Touristen noch die Magpupungko Rock Pools machen wollten und wegen der Ebbe dort spätestens um 12 Uhr zurück im Hafen sein mussten.

Schließlich buchten wir die Tour alleine. Wir wählten Tour C und zahlten dafür 3.200 Pesos, was uns recht teuer erschien, aber sich aus diversen Landungsgebühren und 2.800 Pesos für die Tour selbst zusammensetzte. Die günstigste Tour A wäre für 1.800 Pesos zu haben gewesen.

Als Erstes steuerten wir den Mangroven View Point an. Die Sicht über die Mangroven war phantastisch.

Nach einer längeren Fahrt entlang der Mangroven und an anderen Inseln vorbei kamen wir schließlich zum Eingang der Sugba Lagoon.

Sugba Lagoon

Im Ankunftsbereich konnten wir Kanus oder Stand-up Paddler ausleihen (300 Pesos die Stunde) und einen Tisch für unsere Sachen reservieren (50 Pesos).

Sugba Lagoon

Die Attraktion schlechthin war der Sprungturm unmittelbar am Ankunftsbereich. Die meisten versuchten sich dort mit Fotos oder sogar Selfies. Die meisten sprangen dann gar nicht, sondern sahen einfach nur gut aus.

Wir mieteten uns einen Stand-Up Paddler, der natürlich auch als Sitzpaddler genutzt werden konnte

Außerdem schnorchelten wir. Fische gab es nicht so viele, aber es waren an einigen Stellen schon einige zu sehen, wobei das Wasser zum Teil recht milchig war.

Im angrenzenden abgeteilten Bereich habe ich sogar eine große gelbe Qualle gesehen.

3 Stunden war der Maximalaufenthalt in der Sugba Lagoon. Dann musste man den Bereich mit dem Boot wieder verlassen, mit dem man gekommen war. Für uns ging es weiter zur Insel Kawhagan.

Hier konnten (und durften) wir auch etwas essen und trinken. Die Preise waren angemessen, allerdings wollte man einen Tisch extra mit 250 Pesos berechnen. Wir weigerten uns zunächst. Später hatten sich auch andere Gäste darüber aufgeregt, u.a. philippinische Touristen. Es gab dann einen Tisch, wenn man zu Essen bestellte. Wir orderten den frischen gegrillten Fisch mit einem Cup Reis für 220 + 25 Pesos. Das reichte locker für uns beide aus.

Anschließend schnorchelten wir. Hier gab es mehr Fische zu sehen.

Mir gelangen auch Fotos von ein paar besonderen Exemplaren, die man sonst nicht so oft sah, weil sie besondere Tarnkünstler waren.

Als wir keine Lust mehr hatten, gaben wir unserem Bootspersonal das Zeichen zum Aufbruch.

Insgesamt war dies eine schöne Tour mit neuen Erlebnissen, die aber wohl immer teurer wurde. Das lag vor allem am höheren Touristenaufkommen.

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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