Sunscape Hotel Puerto Plata

In einer großen Hotelzone im Norden der Dominikanischen Republik lag das Hotel Sunscape bei Puerto Plata nur 15 Minuten vom Flughafen entfernt.

Sofort nachdem wir von der Hauptstraße abbogen, wurden wir von Sicherheitsleuten kontrolliert. So konnten wir uns in dieser Zone auch nachts sicher fühlen.

Ein Golfplatz, viel gepflegtes Grün, Hotels im Villenstil und Pferdekutschen empfingen uns und natürlich die typischen Straßenschwellen, die einen zwingen, Schrittgeschwindigkeit zu fahren.

An der Rezeption wurden wir freundlich empfangen, ein Bediensteter zeigte uns den Parkplatz. Um WLAN auch auf dem Zimmer zu empfangen, benötigt man pro Device 7 US Dollar pro Tag oder die Mitgliedschaft im Sunclub, dessen Zimmer etwas teurer sind. Bei Booking.com hatte ich sogar Preisunterschiede von ca. 800 EUR für 10 Tage ausgemacht. Wir erhielten ein Upgrade für 30 US Dollar pro Tag. Dafür erhielten wir u.a. den Zugang zu speziellen Bereichen, Zimmerservice und WLAN für unbegrenzte Devices.

Unser Zimmer war geräumig (40qm).

Adapter für die Steckdosen sollte man hier nicht vergessen. Ansonsten konnte man welche im Hotel für 5 US Dollar erwerben. Wir vermissten ferner eine Handdusche. Das WLAN war leider sehr unzuverlässig. Die Verbindung  war recht schnell (65 mbit), aber instabil. Häufig konnten wir uns tagsüber wegen Serverfehlern gar nicht anmelden. Ein Gespräch mit dem Systemadministrator verschaffte aber Besserung. Sonst war alles zu unserer Zufriedenheit.

Typisch für so ein großes Hotel sind die längeren Wege. Unser Zimmer lag aber nah am Strand und auch die Wege zu Pool Restaurants und Bars fielen uns nicht schwer. Alles war hier all inclusive.

 

Der Strand war durch eine kleine Mangrove vom Hotel abgetrennt und grundsätzlich öffentlich. Als Sunclub Mitglieder durften wir am Strand frühstücken, wo alles überschaubar war und man sich nicht mehr in einem riesigen Hotelkomplex fühlte.

Das Frühstück war gut und vielfältig. Es gab die obligatorische Omelettestation, aber auch unterschiedliche warme Fleisch- und Wurstsorten. Frische Säfte und frisches Obst rundeten das Angebot ab.

Für die sonstige Verpflegung gab es mehrere Restaurants, die u.a Sushi, vom Grill oder Italienisch anboten. Positiv war, dass man nicht reservieren musste. Dafür mussten wir manchmal etwas Wartezeit einkalkulieren bis wir einen Platz erhielten. Dafür bekamen wir Pager, die blinkten, wenn wir an die Reihe kamen. So lange konnten wir den ein oder anderen Cocktail an einer der vielen Bars schlürfen. Beim Restaurant Gohan wurde uns allerdings einmal eine Wartezeit von einer Stunde angekündigt, was uns dann doch zu viel war. Als Alternative gab es dann das Hauptrestaurant Windows, das ein großes Buffet bot.

 

Das Essensniveau war hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses gut. Ansprechend war die Optik und hervorzuheben die gute Qualität z.B. der Steaks. Hier gab es auch eine große Auswahl an Meeresfrüchten, sogar Hummer in begrenzten Mengen. Wobei wir dies dachten, weil wir auf der Karte des Grillrestaurants, Surf and Turf mit Babyhummer gelesen hatten. Für den eigentlichen Hummer mussten wir pro Person 29 US Dollar zuzahlen. Dafür gab es aber einen großen Hummer, geschätzt mindestens 1,5 kg, der gegrillt vorzüglich schmeckte.

Wenn man mehr Dessert essen wollte, so konnte man auch in ein Café gehen, das immer Törtchen und Kuchen bereithielt.

Für Sunclub Mitglieder gab es mehrere abgesonderte Bereiche. Dort konnte man sich wie in einem kleinen Hotel mit besonderem Service fühlen. Einer der Bereiche war außerdem ein Adults only Bereich, also nur für Erwachsene.

Der Pool war ausreichend groß und bot eine gutfrequentierte Poolbar, aber u.a. auch einen Wasserfall und eine Flachbadezone. Daneben gab es noch einen Kinderpool und zwei Pools in den Sunclubbereichen, von denen einer Massagedüsen besaß.

Leider versagten am letzten Abend die Abwasserleitungen: im Badezimmer quoll plötzlich die Scheiße vom Nachbarn stoßweise aus dem Bodenabfluss. Wir meldeten den Schaden frühzeitig telefonisch bei der Rezeption und beim Personal, das wir trafen. Anstatt den Schaden zu reparieren und das Zimmer zu reinigen, mussten wir nach dem Abendessen feststellen, dass mittlerweile auch das Zimmer überschwemmt war. Immerhin hatten wir eine Notiz dort liegen, uns an die Rezepton zu wenden, was wir sowieso nochmals gemacht hätten. Wir durften dann eine Stunde warten, bis das Zimmer gereinigt war und es wurde uns ein neues Zimmer bereitgestellt. Erfreulich war, dass Hildegard quasi als Entschädigung noch eine kleine Massage am nächsten Tag erhielt.

 

 

 

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