Tayangban Cave

Die Tayangban Cave auf Siargao wurde erst vor 3 Jahren vom jetzigen Eigentümer entdeckt. Die Höhle war mittlerweile ein Familienbetrieb. Die Frau des Entdeckers managte alles und kassierte die Eintrittsgelder. Der Sohn war einer der Guides.

Wir zahlten jeweils 70 Pesos Eintritt, für weitere 100 Pesos bekamen wir noch einen Guide dazu. Dieser führte uns zunächst einen felsigen Pfad hinunter, der mit Seilen und Bambusstangen gesichert war.

Tayangban Cave

Unten kamen wir zu einem Fluss, der aus einer Höhle floss. Wir stakten ins Wasser und folgten dem gespannten Seil. In manchen Passagen tauchte man bis zur Brust ins Wasser. Unser Guide schüttelte sich dann jedes Mal und sagte „cold“. Für uns war es lediglich erfrischend.

Die unterirdische Höhle wurde immer dunkler. Mit seiner Taschenlampe leuchtete der Guide uns den Weg und zeigte uns die Stalagtiten, die von der Decke hingen, und Stalagmiten in trockenen Bereichen der Höhle.

Zum Teil waren schmale Bambusplanken verlegt, dann musste man sich wieder am Seil festhalten oder auf schmalen Felsen balancieren. Den Abschluss bildete eine flache „Tube“, in der einem das Wasser des Flusses entgegensprudelte.

Schon wieder im Freien kamen wir dann zu einem größeren Tauchbecken. Dies war tief genug, dass – wer mochte – von einem großen Felsen hinunterspringen durfte. Wir plantschten noch ein wenig im Wasser, das wie von Zauberhand (wohl unterirdisch) zufloss. Dann ging es wieder hoch. Der Pfad kam auf der anderen Seite der Straße wieder heraus.

Die Höhle war insgesamt ein richtiges Indiana Jones Abenteuer. Wie wir dem Besucherbuch entnahmen, hatten schon über 70-jährige die Höhle gemeistert. Die meisten Besucher waren aber – wie die Touristen der Insel auch – zwischen 25 und 35 Jahre alt.

Uns hat die Tayangban Cave am Besten gefallen von allen Aktivitäten auf Siargao. Und das obwohl wir inklusive Wechseln von Badebekleidung in einer knappen Stunde fertig waren.

 

 

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