The best of Temburong

„The best of Temburong“ so hieß die Tour vom Anbieter Freme Travel. Um 7.15 h wurden wir pünktlich an unserem Hotel abgeholt zu einer Tagestour. Wir wurden zum Pier gefahren, wo die großen Speedboote starten. Insgesamt waren wir zu 11 Personen auf dieser Tour: 2 Saudis mit kleiner Tochter, ein japanisches Pärchen, ein Engländer, 2 junge Koreanerinnen und 1 Koreaner und wir.

Alles war sehr gut organisiert. Wir nahmen unsere Plätze in dem öffentlichen Boot ein und dann ging es schon los mit einer irren Fahrt über den Fluss, über Flussarme mit engen Kurven, in denen sich das Boot steil legte.

 

Mehrfach überquerten wir dabei die Grenze nach Malaysia. Schließlich nach ca. 45 Minuten waren wir im anderen Teil von Brunei angekommen, der komplett von dem Teil mit der Hauptstadt Bandar Seri Begawan abgetrennt ist. Von dort stiegen wir um in einen bereitstehenden Wagen.

Nach 20 Minuten Fahrt kamen wir in der Lodge von Freme Travel an, wo wir zunächst einen kleinen Imbiss erhielten.

   

Dann stiegen wir um in 3 Longtailboote. Die brachten uns den Fluss weiter hinauf in den Nationalpark und den Regenwald. Der Fluss führte sehr wenig Wasser in der aktuellen Trockenzeit. Manchmal war es wirklich abenteuerlich, wie wir flache Stromschnellen mit Motor hinauffuhren. Ein Boot musste an einer Stelle mehrere Anläufe nehmen. An einer anderen Stelle musste jemand von der Betreuercrew aussteigen und schieben. Ich saß in dem Boot, das alles auf Anhieb meisterte.

 

Insgesamt waren wieder ca. 45 Minuten vergangen als wir an der Nationalparkstation ankamen und uns dort in das Besucherbuch eintrugen. Hier sahen wir noch einen Heliport, aber schon keine Straße mehr. Weiter ging es dann noch einmal per Boot.

Diese Brücke war leider nicht passierbar.

Der Weg führte vom Bootsanleger direkt in den Dschungel.

Dort führte ein Pfad schließlich zu einer schier endlosen Treppe aus Holzstufen. Insgesamt sollen es ca. 760 gewesen sein. Am Ziel stand ein Stahlgerüst mit einem Aufstiegsturm. Ähnlich den Elementen, die bei uns für Gerüstbautreppen eingesetzt werden.

Es gab noch weitere Türme, über die man nach der ersten Brücke immer höher steigen musste.

Bis schließlich am Ende nur noch eine Turmspitze zu besteigen war.

Temburong

Der Ausblick von oben war schon toll. Ich konnte den endlosen Regenwald überblicken.

Am Ende der Brückenkonstruktion konnte ich einen Turm wieder hinuntersteigen und ein Weg führte zurück zum Ausgangspunkt, wo wir Gepäck lassen konnten.

Anschließend fuhren wir mit dem Longtailboot wieder zurück. Den Fluss hinunter ging es wesentlich einfacher über die Stromschnellen – fast wie Rafting.

An der Lodge wurde ein Mittagessen ausgegeben. So gestärkt durften diejenigen, die unter 100 kg wogen, zum „Flying Fox“. Der Weg zur Ausgangsbasis führte über eine Hängebrücke über den Fluss. Gesichert mit Helm und Seil ging es dann mit einer Rolle am Seil quer über den Fluss zurück. Dort wurde man unsanft im Flug gestoppt.

Insgesamt ein großes Abenteuer, das gut organisiert, aber mit 309 Brunei Dollar für 2 Personen, also knapp 200 EUR, auch nicht billig war. Wir hatten ein wenig im Internet recherchiert und zum Teil noch wesentlich höhere Preise angezeigt bekommen.

 

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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