Von Nasca nach Abancay

Von Nasca nach Cusco schafft man es kaum an einem Tag. So machten wir vorher in Abancay Halt. Auch dies war schon eine anspruchsvolle Strecke durch das Hochgebirge der Anden, die uns zwischenzeitlich auf über 4.500 m Höhe führte.

Von Nasca ging es zunächst in Serpentinen bergauf. Die Geröllwüstenlandschaft ließen wir schon bald hinter uns. Je höher wir kamen, desto mehr blühte die Landschaft auf.

Auf über 3.000 m Höhe grüßten uns die ersten Lamas.

Das erste große Tal erreichten wir nach ca. 200 km Fahrt.

Abancay

Auf der anderen Seite ging es dann wieder in die Höhe. Die Wolken lagen meist unter uns.

Auf ca. 4.400 m Höhe erreichten wir eine Hochebene mit verschiedenen Seen.

Wir sahen einige Vögel, sogar zwei rosa Flamingos entdeckten wir in einem Gewässer. Vorherrschend waren große Herden von Lamas.

Endlich ging es dann wieder talwärts. In einem kleinen Dorf kauften wir in diesem bunten Haus neuen Proviant ein.

 

Wir kamen in das lange Tal des Flusses Pachachaca Abancay, der später in den Apurimac fließt, der wiederum als Quellfluss des Amazonas gilt. Diesem wilden Fluss (irgendwo habe ich gelesen, dass es der mit den meisten Stromschnellen auf der Welt war) folgten wir ca. 50 km bis wir unterhalb von Abancay ankamen.


Das Zentrum des Städtchens Abancay lag ca. 300 m oberhalb des Flusses in einem Seitental.

Wir waren ziemlich erschöpft von der insgesamt mit kleinen Pausen 10 Stunden langen Autofahrt, die nicht immer ganz glatt verlief – siehe überschwemmte Straße:

 

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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