08/15

08/15 steht normalerweise abwertend für Durchschnittliches. Hier war 08/15 ein Multicache, der absolut nicht durchschnittlich war. Davon zeugten auch die über 4.400 Favoritenpunkte, die der Cache bereits eingeheimst hatte.

Die Koordinaten führten uns zu einer Turnhalle.

Station 1

Spoiler Geocache

Dort war videoüberwacht eine Hochspannungsbox angebracht.

Die Schlösser daran waren mit einem durchschnittlichen Code gesichert. Sollten sie zumindest sein nach dem vorhandenen Hinweis. Wir hatten das Pech, das ein Vorcacher das falsche Schloss nach außen gehängt hatte (wie wir später sahen, musste dies im Inneren der Box verwendet werden.

Wir probierten und probierten. Dann kontaktieren wir meine Mail-Box, wo ich eine E-Mail des Owners vermutete. Aber auf meinem Handy war das Kennwort nicht gespeichert. Und als ich den Zugang zur Mailbox endlich hatte, war da keine E-Mail, die ich übersehen hatte und wir waren so schlau wie zu Beginn. Mittlerweile war die erste halbe Stunde bereits vergangen.
Dann entschieden wir uns, den Owner per Telefon zu kontaktieren, nachdem er auf Chatanfrage nicht geantwortet hatte.

Und wir erreichten ihn, er klärte den Fehler auf und endlich konnten wir die Box öffnen und die Koordinaten zur zweiten Station erhalten.

Station 2

An der zweiten Station war nur gute Beobachtung gefragt.

Spoiler Geocache

Blick von unserem Parkplatz in Richtung Schule mit Schild 😉

Station 3

So erreichten wir Station 3 recht schnell. Dort bekamen wir aber richtig Probleme. Obwohl diese Station hervorragend im doppelten Sinne war.

Spoiler Geocache

Das einsame Männchen war ein einbetonierter Pfeiler, den wir mit einem Schlüsselbund öffneten, das wir an Station 1 erhielten. Diese Schlüssel benötigten wir noch an etlichen Stationen.

Das Teil, was wir dort herauszogen, besaß etliche Schraubenmuttern mit diversen Zahlen und zum Teil auch Buchstaben.

Station 4

Die schnelle Lösung führte uns auf die falsche Spur. Wir endeten ca. 500 m weiter in einem Waldstück.

Die richtige Station 4 war aber, wie wir nach nochmaliger Auskunft des Owners an Station 3 dann selbst noch herausfanden viel näher. Wir waren schon 2 mal hier vorbeigekommen.

Wir fanden als Erstes die Koordinaten zu einem Hint. Wieder mehr als 400 m Mehrweg.

Spoiler Geocache

Nicht nur der Hint war hier versteckt, sondern neben den neuen Koordinaten auch zwei Buchstaben, deren Bedeutung wir erst gar nicht verstanden.

Station 5

  

Auch für Station 5 gab es wieder einen Hint. Wir waren ja schließlich keine Schreiner. Der Hinweis auf Geocaching gehörte nicht zum Multi, sondern war wohl von einem alten anderen Geocache übrig geblieben.

Spoiler Geocache

Viele Richtungen und Entfernungen, nur welche waren die richtigen? Wir hatten erst Bonn und Berlin gedacht, weil sie den Hauptstadtstatus beide besaßen, außerdem lag Berlin im Osten, also in Richtung Lodz. Aber es ging gar nicht darum, sondern nur um zwei schmale Bretter.

Station 6

Auch den Weg sollten wir lobend erwähnen. Nie matschig und nicht eintönig, später am Wasser entlang.

Spoiler Geocache

Bei Station 6 war ganzer Körpereinsatz gefragt.

Das Eichhörnchenbuffet hatte nichts mit dem Multicache zu tun, war aber eine Abwechslung unterwegs zum Schmunzeln.

Station 7

08/15

Dann kamen wir zum Fluss, an dem die heimischen Singvögel erklärt wurden.

Spoiler Geocache

Auch hier gab es wieder ein Schloss, was wir mit dem mitgebrachten Schlüsselbund öffnen konnten. Im Innern des Schildes waren mehrere Aufgaben zu lösen, um an die nächsten Koordinaten und den Buchstaben zu kommen.

Station 8

Eine Brücke wird immer gerne als Versteck eines Geocaches genommen.

Spoiler Geocache

So auch diese. Hier aber wieder mit Schloss. Aber dahinter erwarteten uns noch weitere Schlösser und Schlüssel. Ein Cache zum Ausprobieren.

Station 9

08/15

Ein Leuchtturm kennzeichnete die örtliche Anlegestelle.

Spoiler Geocache

Beim nächsten Cache wurden wir wieder vom Owner an der Nase herum geführt.

Im Petling befanden sich etliche Muttern (34 an der Zahl). Wir wussten partout nicht, was wir damit anfangen sollten.

Die Koordinaten fanden wir auf andere und einfachere Art.

Station 10

Die versprochene Sonne war leider kaum herausgekommen. Zur Ruine Wachtendonk passte auch mehr der aufziehende Novembernebel.

 

08/15

Spoiler Geocache

Darin wurden wir fündig. In einer Mauer konnten wir dank meines Stabmagneten einen Petling herausziehen.

08/15

Station 11

Spoiler Geocache

Und – oh Wunder – kamen wir wieder zum Start unseres Abenteuers zurück.

Aber mit Hilfe der ermittelten Buchstaben und ein wenig Ausprobieren (im Falle des uns fehlenden) bekamen wir die Hotline an den Apparat. Eine Roboterstimme teilte uns die Koordinaten des Finals und die letzten Codes mit.

Finale

Spoiler Geocache

Das Finale war dann gar nicht mehr weit. Nicht Streugut, sondern der Geocache wartete in dieser großen Box auf uns.

Wir legten noch einen Travelbug hinein, loggten den tollen Cache und wanderten zum Cachermobil zurück.

Dort war es mittlerweile schon ziemlich dunkel geworden.

Eine empfehlenswerte Runde lag hinter uns, die wir uns ein wenig kürzer vorgestellt hatten. So macht das Geocachen aber Spaß. Vielen herzlichen Dank an den Owner für die gelungene Arbeit!

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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