GeocachingKomoren 2026

Komoren

Komoren

Die Komoren waren früher wie Mayotte französisch, haben sich aber für die Unabhängigkeit entschieden.

Heute sind sie eines der ärmsten Gebiete der Welt und es gibt auch nur wenig Touristen. Wir wurden fast als Außerirdische angesehen. 30 Eur kostete das Visum, was unproblematisch bei der Ankunft gekauft wurde.

Übrigens funktionierte meine bei Orange online neu erworbene World eSim ohne Probleme. Für 30,99 Eur gibt es 20 GB für 30 Tage und Höchstgeschwindigkeit. Ein fairer Preis, ich werde die in Äthiopien und Indien weiter nutzen.

Hotel

Die meisten der wenigen Hotels sind heruntergekommen und haben Bewertungen unter 7. Hauptsächlich, weil sie völlig überteuert sind, für das was sie bieten.

Eine Ausnahme davon ist die Naya Lodge, die relativ neu ist. Sie liegt im Norden der Hauptinsel Großkomoren.

Die Preise waren am geringsten, wenn man direkt bucht. Aber trotzdem legten wir noch 176 Eur pro Nacht für die unterste Zimmerkategorie hin. Für 20 Eur wurden wir vom Flughafen abgeholt mit einem Toyota Fortuner. Unterwegs konnten wir noch Getränke einkaufen. Hier zahlt man mit Euro und bekommt die lokale Währung als Wechselgeld zurück. Im Hotel wurde natürlich auch die Kreditkarte akzeptiert.

Vom Hotel waren wir sofort begeistert. Zwar war das Zimmer klein, verfügte aber bis auf einen Fernseher über alles, was man braucht.

Direkt vor der Tür ein Infinitypool mit Blick aufs Meer. Ein paar Meter waren es zum Sandstrand, von dem aus ich erstmal ein wenig schnorchelte. Es gab hier kein nahes Riff, sondern nur Felsen vulkanischen Ursprungs. Dafür war die Unterwasserwelt sehr vielfältig.

Am meisten begeisterte mich eine Moräne, die unter einem Felsen wartete.

Man erzählte mir, dass bei Ebbe das Riff weiter draußen sehr gut erreichbar ist.

Komoren

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Bei so einer tollen Lage haben wir unsere Pläne einer Inseltour verworfen und dafür nur eine Stunde Geocachingtour daraus gemacht.

Unser Hotelfahrer wollte 60 Eur für die ca. 7 km lange Strecke. Später ging es auf 40 Eur herunter. Wir hatten aber deshalb eine Wanderung zum Earth Cache vorgezogen und waren am Strand entlang gewandert bis zum nächsten Dorf.

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Autowracks liegen viele am Straßenrand.

Komoren

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Das Selfie zum Earthcache.

Baobabbäume sind zahlreich auf den Komoren.

Auf dem Weg fanden wir einen anderen Fahrer, der uns für 20 Eur fahren wollte

Komoren

Die Fahrt zum Lac Salé lohnte sich.

Den Geocache an diesem Baum fanden wir nicht, legten aber einen Ersatz.

Komoren

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Abends ließ uns der Taxifahrer Ali an einer kleinen Bucht aussteigen.

Das kleine Restaurant dort servierte uns Langusten und insgesamt mit Beilagen, Fruchtdessert und Wasser zahlten wir 42 Eur.

Schnorcheln

Jetzt zurück zum Schnorcheln auf den Komoren. Vom Hotel aus der Strand war ideal dazu. Etwas 400 m ging es hinaus. Bei Ebbe konnte man die Kante des Riffs an den brechenden Wellen erkennen.

Aber auch schon weit davor gab es ein lebendes Riff mit vielen Korallen und Fischen.

Über die Kante kamen wir gut zu Fuß, dahinter ging es sanft hinunter. Es gab einige Täler, die man entlangschwimmen konnte.

Komoren

Es gab eine große Vielfalt von Fischen, Korallen und sonstigen Lebewesen im Wasser.

Komoren

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Der Strand schon weit entfernt.

Komoren

Bei Ebbe schauen am Riff ein paar Felsen aus dem Wasser. Dahinter geht es nicht sofort tief herunter.

Komoren

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Die Fischer fischen mit ihren Booten kurz hinter dem Riff. Es gibt aber auch einige, die in der Lagune angeln.

Komoren

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Am Ufer bereiten die Frauen die Fische zu. Diese beiden Exemplare waren die größten des heutigen Tages und lebten noch.

Komoren

Auch wenn das Hotel teuer war, fühlten wir uns gut aufgehoben. Die super Lage am Strand mit Riff kann kaum getoppt werden.

Leider ging irgendwann der Gin aus und auch Rum war nicht zu haben. Deshalb fielen auch die meisten Cocktails aus.

Aber ich bin mir sicher, das sich das mit der Zeit verbessern wird. Das Frühstück war inklusive und klasse. Es gab ein Omelette nach Wunsch, dazu Crepes, Früchte, Croissants, sogar mit Nutella.

Beim nächsten Mal würde ich zu zweit das größere Zimmer für ca. 220 Eur ausprobieren.

Ich bin sicher, dass die Naya Lodge aktuell das beste Hotel auf den Komoren ist.

2 Kommentare zu „Komoren

  • Jürgen Friedrich-Brüggemann

    Hallo Hille und Thomas,

    Danke für tollen Reiseberichte und Fotos.

    Speichelfluss entsteht dabei = Appetit auf mehr !

    Vor allem die ungewöhnlichen Zieorte der letzten Tage finde ich bewundernswert.

    Schöne Ostern wünsche ich euch !

    JFB

    Antworten
    • Danke, dir auch frohe Ostern! Hier sind die übrigens eine Woche später erst, weil sich die äthiopisch-orthodoxen am julianischen Kalender orientieren.
      Für dich als Afrikafan wäre das hier in Äthiopien sicherlich super.
      LG
      Thomas

      Antworten

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