Dubai

Vereinigte Arabische Emirate

Die Einreise in die Emirate (kurz VAE bzw. UAE in englischer Version) war zu Coronazeiten nicht einfach. Eigentlich hatten nur Geimpfte ein wenig Reisefreiheit. Aber auch sie mussten zusätzlich einen PCR-Test absolvieren. Das durfte kein Schnelltest sein, sondern ein richtiger Labortest. Wir hofften auf ein negatives Resultat und konnten froh sein, es auch zu erhalten, denn es gab in der Vergangenheit bekanntlich etliche falsch-positive Resultate. Der Test kostete bei 15minuten.de in Münster 59,90 EUR. Das war noch einer der günstigsten Anbieter.
Außerdem benötigten wir eine Auslandsreisekrankenversicherung. Hier wurden wir beim Münchner Verein fündig. Sehr günstige 8,40 EUR für 1 Jahr können für 50+ kaum unterboten werden.
Selbstverständlich durften wir unsere Impfnachweise auch nicht vergessen. Dann gab es noch einige Apps, die für die VAE zu empfehlen sind.

Apps

Dubai DXB Smart App (Covid App)

Die Covid App blieb für uns ein Geheimnis. Wir konnten sie nicht befüllen, es gab immer eine Fehlermeldung.

Alhosn App

Auch diese Covid App, mit der man seinen Impf- und Teststatus nachweisen kann, konnte von uns nicht genutzt werden, weil wir ein VISA on arrival besaßen und keine Unified Id, die für die App notwendig war.

Visit Dubai (Reiseführer App)

Dubai hat viele Attraktionen. Hier konnten wir viele Optionen anschauen, je nach Neigung zu Natur, Abenteuer, Kultur oder Shopping.

Careem (Uber arabischer Länder)

Ich hinterlegte meine Kreditkarte und wie bei Uber kann man hier ein privates Taxi rufen und den Fahrer bewerten. Der voraussichtliche Betrag wird in einer Spanne angezeigt. Später wird der exakte Betrag einfach von der Kreditkarte abgebucht. Es stehen mehrere PKW-Optionen zur Verfügung. Wir wählten Careem Max für 5 Personen.

RTA Dubai (Transport App)
NOL App (Bezahlkarte für öffentlichen Verkehr)

Uns reichte die NOL Card, die wir an der nächsten Metro-Station erwarben. Diese kann man an fast jeder Station auch mit Kreditkarte oder Cash aufladen und benötigt so die App nicht. Es sei denn, man möchte alles mit dem Handy erledigen. Die Nol-Card ist Pflicht, sie kostete 25 AED, wobei 19 AED sofort als Guthaben zur Verfügung standen. Während eine Fahrt normalerweise 8 AED kostet, rechnet die NOL-Card, die man überall an den Eingangssperren einfach an die Leser hält, nach Länge der Fahrt ab – wir zahlten zwischen 3 bis 6 AED. Man bekommt das aktuelle Guthaben der Karte dort immer direkt angezeigt.

Einreise

Aber es sei hier schon einmal gesagt, dass für die Einreise keine der Apps notwendig war. Wir mussten die Nachweise für den PCR-Test vorlegen. Und natürlich unseren Reisepass – sonst nichts.

Bei der Passkontrolle erhielten wir gleichzeitig eine 1 GB Sim-Karte von DU geschenkt. Das reichte uns eigentlich aus, aber selbstverständlich gab es im Flughafen diverse Anbieter für Sim-Karten, um noch mehr Datenvolumen zu kaufen.

Allerdings konnte später selbst ein DU-Verkäufer uns nicht richtig freischalten. Es war halt nur eine Datensim – ohne Telefonnummer, so konnte auch keine SMS zur Aktivierung zugesandt werden. Also kauften wir am DU Stand eine 2 GB Karte für 49 AED (ca. 12 EUR). Sie enthielt auch 30 Minuten Telefonate zum Welttarif. Der DU Verkäufer nervte aber mit Systemabstürzen. Außerdem war ein Reisepass notwendig. Nächstes Mal würden wir direkt am Flughafen eine ordentliche Sim-Karte kaufen.

 

Geocaching

Auch für Geocacher waren die VAE interessant. In Dubai aber auch in Abu Dhabi gab es etliche Caches. Leider hatte ich nicht so viel Zeit und Nichtcacher in der Reisegruppe, so dass ich hier nur wenige aufzählen kann:

Dubai Mall

Dieser Cache lag versteckt an einem Feuerlöscher auf dem obersten Parkdeck der riesigen Mall. Von hier aus hatten wir gute Sicht auf den Burj Khalifa, den aktuell höchsten Wolkenkratzer der Welt.

Man darf in Dubai die Entfernungen nicht unterschätzen: von der Metrostation waren es gut 20 Minuten bis zum Eingang zum Burj Khalifa. Außerdem kann man sich in der Mall mit ihren verschiedenen Ebenen sehr gut verlaufen. Ground Level entsprach Parking Level 3. Der Zugang zum Burj Khalifa war vom Lower Ground.

Das Ticket für die 124. / 125. Etage reichte uns aus. Nur in der 124. Etage kann man ohne Fenster von einer Außenplattform fotografieren. Den Sonnenuntergang gibt es aber leider nur durch Fenster zu sehen.

Man konnte auch noch in die 154. Etage. Das entsprechende VIP-Ticket war aber wesentlich teurer und man schaute dort überall durch Fenster.

Mall of the Emirates

Hier lagen zwei Caches, wiederum auf dem obersten Parkdeck. Sie waren beide magnetisch und waren am Rand des Decks aufzufinden.

Dubai Science Park

Hier lagen mehrere Geocaches versteckt, von denen wir vier suchten und drei fanden.

 

Unterkunft

Ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis für uns Individualreisende bot in Dubai das Attana Hotel, das wir via booking.com buchten.

Zunächst hieß es, es gäbe kein Buffet. Vor Ort wurden wir aber mit einem durchaus brauchbaren Frühstücksbuffet überrascht. Es gab Omelettes, frische Früchte, einen Tomaten/Gurken/Schafskäse-Salat, Hummus, Hähnchenwürste, indisches Gemüse-Curry, Reis, etc.

Das Hotel besaß aber keine Bar. So gingen wir ins Nachbarhotel Millenium. Der Mojito kostete dort fast genau so viel wie ein halber Lite belgisches Bier (ca. 13 EUR). Die Bordsteinschwalben vor dem Hotel (es war ca. 2.30 h) habe ich nicht nach Preisen gefragt.

 

Pool in Hochpaterre

Die Betten besaßen eine sehr gute Qualität. Mit der Sauberkeit wurde es nicht so genau genommen. Aber die optionale Reinigung verbesserte sich in den darauffolgenden Tagen.

Der Internetzugang war offen und deshalb vor allem zu Spitzenzeiten eher mäßig. Das Hochladen von Bildern ging aber in noch akzeptabler Geschwindigkeit von statten.

 

Restaurants

Tulum

Ein mexikanisches Restaurant der gehobenen Klasse befand sich im 4. Level der Dubai Mall. Von hier hatte man auch eine gute Aussicht auf die Fontänenshow. Wir aßen aber im Restaurant, sahen uns die Show von der Terrasse an.

Die Preise der Gerichte lagen zwischen 15 EUR und über 200 EUR. Dafür erhielt man leckere, hochwertige Speisen.
Alkohol wurde nicht ausgeschenkt. Ich haben den Limetten Minze Juice bestellt (25 AED) und kann ihn uneingeschränkt empfehlen. Eine große Flasche Wasser Perrier kostete 28 AED, dazu kam noch 10% Service Charge.

Das Tulum war das bisher beste mexikanische Restaurant, in dem ich gegessen habe, aber auch das teuerste.

 

Tribes Carnivore

Zwei Restaurants dieser Kette gab es in Dubai. Eines in der Dubai Mall und eins in der Mall of the Emirates, das wir besuchten.

Wir hatten Glück mit unserer Bedienung, die sehr aufmerksam alle unsere Wünsche notierte. In erster Linie handelte es sich um ein Steakhouse. Daher bestellten wir auch vorwiegend Fleisch. Dies besaß eine hohe Qualität und wurde nach Wunsch genau richtig gebraten. Ich esse Steaks übrigens immer medium rare.

Auch die Vorspeise, ein Krebssalat mit Melonen, war vorzüglich.

Der Mojito hier war ohne Alkohol, der in der Mall nicht ausgeschenkt wurde.

 

 

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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