Guernsey

Reise nach Guernsey

Wir buchten eine Fähre via directferries. Aktuell fuhr nur die Linie Condor nach Guernsey. Für Oneway mit Auto zahlten wir für 2 Erwachsene 220 Pfund.

Wir fuhren direkt zu unserem ersten Hotel auf Guernsey, das wir für zwei Tage gebucht hatten, das Imperial Hotel, direkt an der Küste.

Guernsey

Kurz davor gab es ein kleines Fort und daneben ein Parkplatz mit Perlencenter, Minimuseum und Restaurant. Wir parkten und konnten von dort 3 Geocaches (zwei Multis und einen Einzelcache) angehen. Das Finale des ersten Multis lag nur wenige Meter vom Einzelcache entfernt. Der zweite Multi war mittlerweile nur noch ein Einzelcache.

Cider Farm

Die Cider Farm Rocquette war die einzige auf Guernsey, die die lange Tradition der Cider Fabrikation auf Guernsey noch industriell durchführte – auf gut 15 Hektar Land, was für Guernsey Verhältnisse sehr viel war.

Wir meldeten uns für eine Führung an. Diese kostete pro Person 24 Pfund (am heutigen Donnerstag). Es war schon interessant, was wir alles erfuhren:

z.B.

  • dass die Farm komplett ohne Pestizide und Chemie auskommt. Mineralien werden aus den USA zugekauft und Dünger selbst angebaut (u.a. Brennnesseln, Rückstände aus der Apfelpresse) und vor allem Seegras verwendet wird, das ein Spitzendünger ist.
  • dass die Bäume nur eine bestimmte Größe und dreieckige Form erreichen sollen, damit alle genug Sonne bekommen.
  • dass die Cider-Äpfel für den rohen Genuss nicht geeignet sind.
  • dass der Geschmack wie bei Wein jedes Jahr ein wenig anders ist, weil der Cider hier nicht wie bei den ganz großen Herstellern aus Apfelsaftkonzentrat hergestellt wird.

Wir durften anschließend natürlich auch verkosten. Uns schmeckte der Draft Cider aus dem Zapfhahn am Besten. Der andere war leider nicht gekühlt, aber wurde natürlich auch probiert – insgesamt 8 Sorten. Super waren aber auch der selbst hergestellte Gin und Wodka, sowie das Chutney in zweierlei Geschmacksrichtungen, das mit Käse und Crackern angeboten wurde.

Die eine oder andere Spezialität haben wir anschließend gekauft.

  

Cliff Walk

Von unserem Hotel Imperial konnten wir direkt loswandern. Zunächst war ein Labcache zu absolvieren, der am Skull Tunnel und am Fort Pezeries vorbei zum Fairy Ring führte.

Gut, dass wir eine Taschenlampe mitgenommen hatten, sie war uns in den Tunneln hilfreich beim Auffinden des dortigen Geocaches,

Guernsey

Der Fairy Ring (oder auch Table des Pions) kommt in lokalen Sagen mit Märchen, Elfen und Zauberern vor.

Weiter ging es an der Küste entlang, die hier durch Klippen gebildet wird. Wir kletterten auch ein wenig abseits bis es uns zu gefährlich wurde. Am weiteren Cliff Walk fanden wir mehrere Caches.

Guernsey

Wirklich beeindruckende Panoramen und im Hintergrund meist ein einsamer Leuchtturm mitten im Meer.

Wir wurden häufig von Flugzeugen überflogen, da der Flughafen in der Nähe lag.

Hier ein weiteres Beispiel für einen Geocachefund:

Abschluss unserer Wanderung war eine deutsche Kanone aus dem Zweiten Weltkrieg mit entsprechender Befestigung. Sogar die alten Betten waren noch erhalten. Dort lag auch ein Cache, der ohne GPS Signal gefunden werden musste. Übrigens auf Guersey der mit den meisten Favourites.

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Westküste nach Norden

An der Westküste nach Norden entlang gab es auch noch viele Küstenpfade und Geocaches. Einige davon sammelten wir ein.

Zum Beispiel an einem alten Grab von vor ca. 4.000 Jahren.

Geschütztürme der Deutschen sahen wir einige auf Guernsey.

Überall schwirrten Schmetterlinge herum.

Wir sahen einige zum teil gut besuchte Strände.

Immer wieder waren Caches auch in Felsformationen versteckt.

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KPMG Castle Nights

Auf dem Castle Cornet fanden wieder die KPMG Castle Nights statt. Dabei handelt es sich um eine Konzertreihe mit drei Bühnen auf der Burg neben dem Hafen.

Wir standen schon eine halbe Stunde vor Beginn am Eingang und waren mit die ersten in einer langen Schlange. Es werden nämlich nur begrenzt Besucher auf die Burg gelassen.

Bühne 1 begann mit einem Chor. Wir setzten uns zur Bühne 2, der mittleren und größten in Bewegung.

Später schauten wir auch noch bei Bühne 3 vorbei und lauschten dort der Musik.

Guernsey Castle Cornet

Ein toller kostenloser Event, der jedes Jahr geboten wird und von der KPMG finanziert wird. Ein Hoch auf meine ehemaligen Zimmernachbarn!

The Little Chapel

Die „kleine Kirche“ war die kleinste geweihte Kirche auf der Welt. Sie wurde 1914 von Bruder Deodat errichtet und mehrmals umgebaut. Z.B. nach einem Besuch des Bischofs von Portsmouth 1923, der nicht durch den Eingang passte (weil er zu fett war). Bruder Deodat zerstörte die Kirche und baute sie kurze Zeit danach etwas größer wieder auf.

Nach der letzten Renovierung wurde sie 2017 wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Ca. 8 Personen haben Platz in ihr.

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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