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Geocaching auf Jersey

Noirment

Den Multicache mit den meisten Favourites machten wir bei Noirment aus. Er hieß auch so. Hier hatten die Deutschen im Zweiten Weltkrieg umfangreiche Befestigungsanlagen gebaut.

Dies beinhaltete Kanonen, Maschinengewehre, Flak-Geschütze und eine Radar- bzw. Beobachtungsstation. Dazu kamen Bunkeranlagen.

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Auf dem Weg zu den Stationen des Multicaches kamen wir auch an Einzelcaches  vorbei bzw. machten einen kleinen Umweg.

Abschluss war aber das Finale des Multicaches, dessen Terrainwertung mit 2 durchaus etwas zu leicht angegeben war.

 

St. Aubin

Ein malerisches Fischerdörfchen im Süden Jerseys. Und der beste Mystery Cache der Insel! Vielleicht sogar der beste Cache überhaupt hier auf Jersey.

Zunächst war ein kleines Rätsel zu lösen und Buchstabenwerte zu addieren und zu subtrahieren. Damit erhielt man einen Code. Doch welches Schloss sollte damit geöffnet werden?

Ich darf hier öffentlich nicht zu viel verraten, aber ein großer Behälter war hier gut getarnt.

Wir aßen anschließend beim Italiener noch eine Kleinigkeit (1/2 Hummer und Bruscetta). Das Essen war wieder richtig gut.

 

Gorey Castle

Vor Gorey Castle setzte ich mich zunächst mal auf eine Bank mit Blick auf die Burg und suchte den ersten Geocache hier.

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Anschließend parkten wir unseren Wagen am Pier und stiegen die Treppen zur Burg hinauf.

Der Eintritt kostete 13,95 Pfund pro Erwachsenen (Schwerbehinderte erhielten 100 % Discount). Das Eintrittsgeld lohnte sich auf jeden Fall hier. Zunächst sahen wir uns einen Film über die Entstehung der Burg mit deutsche Untertiteln an. Überall waren Tafeln zur Erklärung angebracht. Auf dem Weg in die Hauptburg kamen wir an einem Falkner vorbei, der uns viel über seinen weiblichen Falken und über Falknerei erklärte. Sie war heute etwas zu faul zum Fliegen aber kurze Strecken ging es hin und her – wenn man etwas Geduld hatte.

Es gab sogar einen Raum, in dem sich die Ritter und Prinzessinnen umziehen konnten.

Oder diese Skulptur mit den im Mittelalter typischen Verletzungen.

In den vielen Räumen erwarteten uns u.a. visuelle Installationen, Kunst oder Ausstellungsvitrinen. Ich habe noch nie eine solch interessante mittelalterliche Burgruine gesehen.

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Zum Abschluss suchten wir noch den Geocache an der Burg. Er lag außerhalb an einem frei begehbaren Pfad und war einfach aufzufinden.

 

Park of Peace

Etwas außerhalb des Zentrums von St. Helier, der Hauptstadt von Jersey, lag der Park des Friedens. Dort fanden wir auch einen Geocache.

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Glaskirche

Wir erhielten die Empfehlung die Glaskirche zu besuchen. Sie war einzigartig in ihrer Art. Muss man mögen. Immerhin gab es hier auch einen Geocache.

Lavendelfarm

Der Eintritt auf der Lavendelfarm mit 6,95 Pfund pro Erwachsenen war uns zu teuer, Destillation hatten wir auch schon anderswo gesehen.

 

In der Nähe befand sich einer der besten Caches auf Jersey. Dort gab es auch einen Parkplatz und Märkte zum Einkaufen. Passend daher der Name: Waiting for Rosie. Wenn die Frau einkauft, kann man kurz mal cachen gehen.

 

Hafen

In der Nähe des Hafens lag der laut Favoritenpunkten beste Cache von Jersey: Brotherly Love

Wobei das in einem anderen Sinne gemeint war, als man zunächst hätte vermuten können.

 

Ein weiterer Cache war aus der Serie CASH Cache. Auch diesen fanden wir schnell. Wobei uns ein weiterer aus dieser Serie, der CASH Cache (No.-2) (direkt am Pier) verborgen blieb. Aber immerhin gab es hier noch einen Blick auf das Elisabeth Castle und den Weg dorthin, den man nur bei Ebbe beschreiten kann.

 

Muschelgarten

Der Muschelgarten bestand nur noch aus einer Mauer mit Muscheln. Aber ein Geocache mit dem Thema gab es ebenfalls.

 

Devil’s Hole

Eine Naturattraktion auf Jersey war das Devil’s Hole, ein tiefes Loch, in das Meerwasser gespült wurde. Am Ende der Straße war eine nette Gaststätte mit ausreichend Parkplätzen (auch Haltestelle einer Buslinie). Von dort ging ein ca. 15 Minuten dauernder Weg hinunter zum Loch.

Wir nahmen erst den oberen Weg, der zu einem weiteren Geocache führte und bereits eine tolle Aussicht auf die Küste.

Anschließend ging es dann hinunter zum Devil’s Hole, wo wir einen weiteren Cache fanden. Dieser war sehr gut getarnt und daher vom letzten Cacher nicht gefunden worden.

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Orchideenzucht

Zum Abschluss hatten wir noch Zeit für eine Orchideenzucht. Wir durften viele Arten von Orchideen bewundern.
Allerdings war der Eintritt mit 6,50 Pfund relativ hoch bemessen. Erwachsene über 65 und Schwerbehinderte erhielten nur 50 Pence Discount.

Auf Tafeln wurden die unterschiedlichen Orchideenarten erklärt und ihre Heimat, zum Beispiel in den Anden oberhalb von 1.000 m, teilweise von 3.000 m, wo die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist. Heute an einem warmen Tag mussten sogar die Kühlgeräte für einige Orchideen laufen.

 

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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