Cayo Arena

Cayo Arena oder Paradise Island wird eine kleine Insel vor der Nordküste der Dominikanischen Republik genannt. Sie ist eine Art „must see“, wenn man in Puerto Plata verweilt. Und sie ist übrigens gleichzeitig ein Earthcache.

Also machten wir einen Abstecher von unserer Haititour nach Punta Rucia, wo die Boote zur Insel losfahren. Die Straße wurde zu einer Piste und später gab es sogar noch eine kleine Flussdurchfahrt, aber mit unserem Chevrolet SUV gut zu machen. Am Strand suchten wir uns zunächst einen bewachten Parkplatz. Der von den Geocachern markierte war nicht geeignet.

Uns wurde aber von einer netten Sicherheitskraft auf dem Moped ein anderer etwas weiter südlich gezeigt. Dort konnten wir unseren Wagen unmittelbar bei den Booten für 100 Pesos abstellen.

Der Preis für das komplette Boot inkl. 300 Pesos pro Person für den Nationalparkeintritt (gerade um 50 % erhöht von der Regierung) betrug 4.000 Pesos und war nicht verhandelbar. Dafür bekamen wir aber eine tolle Fahrt für uns alleine. Der Guide zeigte uns auf der Fahrt zunächst ein paar andere seichte Stellen bzw. Inseln im Meer, die alle ihren eigenen Namen besaßen darunter auch ein natürliches Schwimmbad, wie er sagte, wo wir schwimmen sollten. Wir konnten Paradise Island aber nicht abwarten und verzichteten auf ein Bad.

Dann erschien Paradise Island – noch ohne viele Besucher – vor uns.

Die Insel darf man aus Naturschutzgründen nur barfuß betreten.

Wir zogen unsere Schnorchelausrüstung an und schwammen zum Riff, wo es westlich einen guten Einstieg gab, um zum Außenriff zu gelangen.

An der Riffkante schnorchelte ich mit dem Guide dann entlang. Es gab einige Fische zu sehen, wobei die Vielfalt und Menge nicht mit der in anderen sehr guten Schnorchelgebieten mithalten konnte. Vielleicht lag das aber auch daran, dass der Guide ein hohes Tempo auf der ersten Runde vorlegte. Später schnorchelte ich noch für mich alleine und ließ es viel ruhiger angehen.

Wir spazierten auch noch über die Insel und machten ein paar Fotoaufnahmen.

Dann hieß es wieder Abschied nehmen, was leicht fiel, weil mittlerweile viele vollbesetzte Boote im Anmarsch waren.

Auf dem Rückweg bogen wir in die Mangroven des Naturparks ab. Ein schmaler Kanal führte uns in das Innere.

An einer breiteren Stelle durften wir noch ein Bad einlegen. Dann ging es zum Teil mit Fullspeed durch die Kanäle, eine irre Fahrt, die eines Könners am Motor bedurfte, um die engen Kurven exakt richtig anzusteuern. Fast wie in der Achterbahn legte sich das Boot in die Kurven. Zwischendurch öffnete sich der Kanal mehrmals zu einem See, dann steuerte das Boot wieder zielgenau auf einen weiteren Kanal zu, den wir noch gar nicht erkannt hatten, weil er durch die Mangroven versteckt lag.

Zum Abschluss der Tour wurden uns noch ein paar interessante Felsformationen gezeigt, eine erinnerte an einen Schlangenkopf. Dann legten wir wieder an. Insgesamt konnten wir den Tag bereits als sehr gelungen bezeichnen. Für uns sollte es aber noch weiter Richtung Haiti gehen.

 

 

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