Fahrt von Puno ins Colca Tal

Puno

Von Puno brachen wir heute ins Colca-Tal auf. Wir hatten ein Hotel in Coporaque gebucht.

Wir fuhren meist über nicht asphaltierte Nebenstraßen, um einen Einblick in die überwältigende Natur der Anden zu erhalten. Schon kurz hinter Puno führte uns die Landstraße 122 über Schotter Richtung Manazo.

Von Manazo ging es nördlich auf die 34-A. Dieser gut ausgebauten Straße folgten wir bis kurz vor Imata.

Auf über 4.000 m Höhe gab es riesige Ebenen, die wir mit unserem Auto durchquerten.

Kurz vor Imata zweigte rechts eine nicht asphaltierte Schotterstraße mit einem Schlagbaum ab. Dies war die 113. Kurz vorher konnten wir noch einmal tanken, dann trugen wir uns ins Buch ein, das uns vom freundlichen Beamten vorgehalten wurde. Zu zahlen war nichts, das Auto wurde aber grob auf Verunreinigungen untersucht.

Immer wieder sahen wir Schafe und Lamas neben der Straße.

Meist musterten sie uns aus sicherer Entfernung.

An einer Stelle führte die Straße zwar weiter geradeaus, es gab aber auch eine Abzweigung nach rechts. Wir nahmen zunächst die schlechter werdende Straße geradeaus, die uns die GPS-Karte (OSM Map) auch so anzeigte. Wir kamen dann an einen Fluss, durch den wir hätten fahren müssen. Er war recht flach, aber die Uferböschung war relativ hoch. So wendeten wir und fanden auf der anderen Route noch eine Brücke.

Wir stießen auf die 34-E, die wir südlich befuhren. Anschließend bogen wir ein paar Kilometer weiter wieder rechts ab in die 110.

Öfter waren kleine Bäche zu durchqueren.

 

Nach ca. 12 km kamen wir an der 1S heraus, die uns asphaltiert den Pass hinauf brachte.

Unser bislang höchstgelegener Geocache lag dort auf mehr als 4.700 m Höhe. Das Logbuch war ziemlich durchnässt, weil der Behälter bereits etwas Schaden genommen hatte.

Im Nebel gab es mystische Landschaften.

Der Mirador de los Andes, der uns heute leider wegen Nebel keinen tollen Ausblick beschwerte, lag sogar auf über 4.900 m. Unser GPS maß allerdings nur 4.862 m. Überhaupt gab es immer sehr unterschiedliche Angaben von Höhen und Größen in Peru.

Chivay

Den Eintritt für das Colca Tal mussten wir kurz vor Chivay entrichten. Pro Person waren 70 Soles fällig. Das Ticket war gleichzeitig Eintritt für das Vulkan-Tal, für die „Salinas“ und für den Aquada Blanca Circuit.

Colca Tal

Coporaque

Unser Ziel heute lag direkt im Colca-Tal. Eine Serpentinenstrecke führte allein zu unserer Hotelanlage.

 

 

 

 

 

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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