Glaskunst in Lauscha

Glaskunst in Lauscha

Lauscha ist schon seit dem Mittelalter bekannt für seine Glaskunst. Die kleine Stadt im Süden Thüringens im Landkreis Sonneberg wurde durch den Bau einer Glashütte im Jahr 1597 gegründet.

Für die Glasbläserei war alles Notwendige vorhanden: Holz für den Brennofen, klares Gebirgswasser aus der Lauscha, Quarzsand aus Steinbrüchen, sowie Soda, Kalk und Pottasche.

Kern der Glasindustrie ist die Farbglashütte Lauscha. Diese hat mittlerweile ein Museum angeschlossen. Besonders bekannt und beliebt ist hier der Weihnachtsschmuck.

Glaskunst in Lauscha

Glasmuseum

Wir zahlten jeweils 3 EUR Eintritt und 1 EUR dafür, dass wir Fotos machen durften.

Glaskunst

 

Auf verschiedenen Tafeln wurde die Geschichte der Glaskunst erläutert. Dazu gab es Ausstellungen der mit unterschiedlicher Technik gefertigten Glasgegenstände. Früher wurden hier auch Glasaugen hergestellt, die täuschend echt aussahen.

 

Aber auch filigrane Objekte wie das folgende Karussell wurden aus Glas hergestellt.

Eine Sonderausstellung gab es zu den Murmeln oder auch Märbeln. Leider sind sie heute als Kinderspiel etwas aus der Mode gekommen. Aber die Murmeln haben zum Teil einen sehr hohen Wert.

 

Glaskunst

Laden

In den anderen Bereichen durften wir leider keine Fotos machen. So auch nicht im Laden, in dem man einiges an Glaskunst erwerben konnte. Auch wir haben ein Erinnerungsstück mitgebracht. Anschließend setzten wir uns ins angeschlossene Restaurant und tranken eine selbstgemachte Holunderlimonade. Dabei schmökerten wir im Ausstellungsheft der Murmelausstellung, das spannend zu lesen war.

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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