Livingstone und Victoria Falls
Livingstone
Wir flogen mit Airlink von Johannesburg nach Livingstone. In der kleinen Embraer Maschine waren noch die Hälfte der Plätze frei. Der touristische Andrang hielt sich in Grenzen, was wir auch in unserem recht leeren New Fairmont Hotel & Casino bemerkten.
Das Hotelgebäude war übrigens zum Teil mehr als 100 Jahe alt. Die Anzahl des Personals beim Frühstück überstieg die Anzahl der Gäste.
Wir waren die einzigen Gäste beim Abendessen, was vielleicht zum Teil auch am Essen lag. Wir jedenfalls fanden mit dem Sea Spice Restaurant ein weitaus besseres Angebot.
Das Hotel lag zentral an der Hauptstraße. Da lag es nahe, diese einmal abzulaufen. Diverse ATMs gab es, aber nur einen, der keine Gebühren nahm, der lag sogar am Nächsten am Hotel (Indo Zambia Bank).
Die anderen nahmen zum Teil recht hohe Gebühren. Der Taxifahrer brachte uns beim ersten Mal zu einer zu teuren Bank.
Ein Geocache sollte die Straße herunter an einem Museum liegen. Für das Livingston-Museum kamen wir zu spät, die schlossen schon um 16.30 h. Der Cache war aber tatsächlich noch da. Der Grund war vermutlich die gute Tarnung.


Victoria Falls oder auch Mosi Oa Tunya
Die Reise zu den VicFalls war für mich eine Rückkehr nach über 20 Jahren.
Damals war ich von der Victoria Fall Brücke gesprungen – an einem Bungeeseil.
Dieses Mal kam ich nicht in Versuchung.
Zimbabwe
Wir besuchten zunächst die Seite von Zimbabwe.
Unser Taxifahrer fuhr uns nur zur Grenzstation in Sambia. Von dort nahmen wir ein weiteres Taxi zur Grenzstation in Zimbabwe. Dazwischen lag die Brücke mit der Grenze.
Für die Einreise mussten wir 30 US Dollar pro Person abdrücken. Immerhin jeweils 20 US Dollar weniger als am Flughafen, wo man uns das e-Visum merkwürdigerweise auch schon anbot.
Von der Grenzstation machten wir uns zu Fuß dann ins Dorf auf. Wir nahmen eine kleine Abkürzung, die an ein paar Kunsthandwerksständen vorbeiführte.

Den Mystery Geocache hier konnten wir zwar lösen, aber der Cache selbst lag etwas zu weit entfernt für unsere Tour. Dafür wurden wir in einem Markt fündig.

Dazu mussten wir übrigens im Stand des Owners ihn vorher noch suchen.
Letzte Station in Zimbabwe war das Lookout Cafe. Von dort konnten wir in die tiefe Schlucht des Sambesi hinter den Fällen schauen.

Kurz vor der Grenze begegneten uns noch Affen und gestreifte Mungos mit ihrem Nachwuchs, der gut vor den Affen beschützt wurde.



Aber auch die Affen hatten zum Teil Nachwuchs dabei.

Zum Abschluss baten wir den Taxifahrer, uns die Brücke zu Fuß ablaufen zu lassen. Von dort entstanden tolle Aufnahmen von den Fällen.

Sambia
Während der Eintritt in den Naturpark auf Zimbabwe-Seite 58 USD kosten sollte, waren es 20 USD pro Person auf der Sambia-Seite.

Zunächst lösten wir aber einen WhereIGo Cache am Ufer der Sambesi vor den Fällen.

Dann ging es weiter zu einem riesigen Baobab Baum.

Den konnte man beklettern. Der Geocache dort sollte woanders versteckt sein, war aber nicht mehr aufzufinden.
Vom Park hatten wir einen tollen Blick auf die Grenzbrücke.

Die Fälle ganz aus der Nähe strömten eine Urgewalt aus und machten uns total naß, obwohl wir unseren Regenschutz dabei hatten.

Schmetterlinge und Frösche waren unsere steten Begleiter.



Nachmittags kam dann aber richtiger Regen auf und wir wurden von unserem Taxifahrer wieder zurück gefahren.
