St. Helena
St. Helena
Mitten im südlichen Atlantik mehrere Tausend Kilometer vom Festland entfernt liegt St. Helena. Die Insel ist britisches Überseegebiet wie auch die Falkland Inseln.
Jamestown
Die Hauptstadt ist Jamestown, das in einem engen Tal liegt.

Das Mantis war das beste Hotel am Platz. Es gehörte zur Accor Gruppe.
Unser Zimmer hatte eine ca. 3,80 m hohe Decke. Es lag im historischen Gebäudetrakt.

Wasserfall
Der herzförmige Wasserfall war für den ersten Tag als leichte Wanderung geplant.
Ein Taxi brachte uns für 3 britische Pfund zum Trailhead hoch. Dann ging es zunächst über einen Fahrweg ins Tal.


Dann ging es über eine Holzplattform eine lange Holztreppe hinunter.
Der Weg stieg dann wieder an und wurde glitschig.



Unterwegs fanden wir einen Geocache, das Herz von St. Helena. Leider war nur noch ein angenagter Zettel übrig.




Immer wieder wurde vor herabfallenden Felsen gewarnt.


Dann kamen wir schließlich zu einer Plattform, von der man den Wasserfall gut sehen konnte.

Aktuell war aber der Wasserfall recht trocken, nur oben konnte man ein wenig Wasser fließen sehen, weiter unten sah es aus wie etwas Sprühregen.


Dafür gab es den nächsten Geocache zu bewundern, eine echte Filmdose mit Film noch drinnen. Der stellte sich dann als Logbuch heraus.

Zurück ging es später über die Barnes Road.



Denn oben an der Kreuzung der Tombroad lag ein weiterer Cache, namens James View.
Der Cache war gut getarnt, wir hatten aber bereits viele solcher Tarnungen gesehen.




Zurück ging es dann wieder am Ausgangspunkt der Wanderung vorbei über die Nebenstrecke nach Jamestown.
Küstenwanderung Sugarloaf
Mit dem Taxi ließen wir uns nach Longwood bringen (kostete 15 Pound).

Dann ging es zunächst durch einen kleinen Windpark hindurch hoch Richtung Flagstaff.

Kurz nach einer Schafswiese bog unser Weg links ab nach unten.



Eine wunderschöne Landschaft.

Der Weg war hier an wichtigen Stellen gekennzeichnet.



Einige Pfade waren recht schmal und nah am Abgrund.

Auf der linken Seite blickten wir auf Felsen in verschieden farbigen Schattierungen.





Manchmal schien der Weg ins Nichts zu führen.



Der Sugarloaf kam recht früh in Sicht. Wir fragten und wo und wie der Weg wohl hoch führen würde.

Später sahen wir dann den Sugarloaf direkt vor uns.

Zum Teil führte der Weg über Felstreppen am Abgrund nach oben.


An dem weißen Pfahl war wieder eine Postbox als Zeichen dafür, dass wir das Ziel erreicht hatten.
Den Cache hier fand ich nach mehreren Jahren das erste Mal wieder. Die Plastikbox war bereits brüchig.

Danach ging es auf den Abstieg zu den Banks Batteries.






Etliche Ruinen und alte Mauern gab es hier.



Sogar ein großer Kompass war hier mit Steinen ausgelegt. Ob er uns zum Cache führen sollte? Wir wissen es nicht, es gab hier zu viele Versteckmöglichkeiten und die Koordinaten waren jedenfalls nicht genau.



Im Rupert’s Valley liegt der Industriehafen von St. Helena.


Auch der Weg vom Rupert’s Valley nach Jamestown führte noch einmal nah am tiefen Abgrund entlang.


Wir blickten von oben auf Mundens und stiegen noch höher zur Batterie.



Den Cache Gunz and buildings (GC9CX8R) fanden wir dort nach etwas Suche.

Danach führte der Weg über die Kante und der Blick auf Jamestown wurde frei.


Danach ging es auf dem Abstieg. Wir kamen bei Anne’s Place hinaus, wo wir uns erst mal stärkten. Ein wunderschöner aber aich anstrengender Tag ging zu Ende. Wir waren rund 11 km gewandert.
Bootstour und Schnorcheln
Auf der Suche nach Walhaien und zum Schnorcheln heuerten wir bei Craig von der Blue Lantern an. Für uns nahm er ausnahmsweise nur 160 Pfund für eine private Tour. Wir hatten schon von Preisen von über 500 Pfund gehört. Morgens war er schon mit zwei anderen Deutschen zum Tauchen hinaus gewesen. Sie hatten tatsächlich einen Walhai gefunden und so versuchten wir ihn dort auch noch einmal aufzufinden.

Wir gingen von unserem Hotel durch das Tor zum Hafen. Ganz am Ende startete die Tour.

Mit dem Boot ging es gegen den Uhrzeigersinn die Insel entlang.


Und dann wurden wir fündig. Unter der Wasseroberfläche zeichnete sich etwas Graues ab.


Beim Schnorcheln konnten wir dann den Walhai in seiner ganzen Pracht bewundern. Dieses Exemplar war allerdings nur ca. 6 m lang.
Die Begegnung war noch mal etwas anders als in den Philippinen, wo die Walhaie angefüttert werden und sicher dort sind. Hier war es reine Naturbeobachtung. Und das bei Wellengang im offenen Meer.
Anschließend ging es dann zu einer Bucht zum nächsten Schnorchelspot.



Etliche der Fischarten sind endemisch und kommen also nur bei St. Helena vor.

Zum Abschluss ging es noch zu einem Wrack im Hafen, das dort seit ca. 1911 liegt.


