Uganda Rundreise
Murchinson Falls National Park
Erstes Ziel unserer Uganda Rundreise war der Murchinson Falls National Park im Nordwesten von Uganda.
Von Kampala aus fuhren wir ca. 6 Stunden bis direkt zu den Wasserfällen.


Mit gewaltiger Wucht fällt das Wasser in eine schmale Schlucht und nimmt dadurch ordentlich an Fahrt auf. Vorne wird man sogar oben über den Fällen nass von der Gischt.




Nach den Fällen fuhren wir weiter zur Brücke über den Nil und konnten die Sonne untergehen sehen.

Am nächsten Morgen sahen wir dann den Sonnenaufgang von einem Boot aus.


Wir fuhren an vielen Nilpferden vorbei den Fluss herunter. Immer wieder zeigten sich Vögel, aber auch Elefanten und Wasserböcke.












Ziel war der seltene Schuhschnabelstorch. Und tatsächlich wurden wir im Nildelta vor dem Albertsee fündig.


Am Nachmittag ging es auf den ersten Gamedrive mit unserem Toyota Landcruiser und unserem Guide Mark, der uns die ganze Rundreise durch Uganda fuhr.






Es gab hier viele Büffel und Antilopen, aber auch Warzenschweine.

In einem Baum entdeckten wir einen Leoparden samt seiner Beute auf einem Ast darunter.





Am nächsten Morgen ging es weiter mit dem nächsten Gamedrive.
Wir wurden mittlerweile zu richtigen Vogelexperten.










Neben vielen Giraffen schossen wir phantastische Vögelbilder.


Die verschiedenen Kingfisher oder Eisvögel hatten es uns besonders angetan.







Zum Abschluss kamen wir zum Albertnilufer.


Nachmittags ging es dann noch einmal auf eine Bootstour, dieses Mal Nilaufwärts zu den Fällen.


Es lagen im Uferbereich wieder viele Hippos.



Aber auch Krokodile lauerten.






Das große Nulkrokodil kann über eine Tonne schwer und über 5 m lang werden.

An die Fälle konnten wir wegen der starken Strömung nicht sehr nah heran fahren. Wir dahen aber die Stelle, an der wir zwei Tage zuvor nass wurden.




Am nächsten Morgen starteten wir früh in die Nähe des Budongo Forest. Wir hatten ein Schimpansentrekking gebucht.
Das fand aber in der Mitte einer Zuckerplantage in einem kleinen Waldstück südlicher statt. Dort war aber logischerweise die Wahrscheinlichkeit für eine Sichtung nahezu 100%.

Nachdem wir die ersten Schimpansen im dichten Wald gesehen hatten, begann es zu regnen. Unter einem riesigen Baum mussten wir den Regen abwarten.






Danach konnten wir noch ein paar Schimpansen in den Bäumen fotografieren.






Weiter ging es Richtung Fort Portal, unserem nächsten Übernachtungsort, wo wir ein Business Hotel namens Nyaika gebucht hatten.
Queen Elisabeth National Park
Von dort war es nicht mehr so weit zum nächsten Nationalpark, dem Queen Elisabeth National Park, weiter im Süden von Uganda.
Um 14 Uhr hatten wir wieder eine Bootsfahrt gebucht.

Das erste Mal sah ich einen Elefanten tief im Wasser. Auf dem Foto sieht man schon wieder seine Stoßzähne.


Ein Adler beobachtete oben auf dem Baum das Treffen von Elefanten, Büffeln und Krokodilen im Wasse.

Anschließend schloss sich noch ein Gamedrive an.

Dessen Höhepunkt waren zwei Löwen in einem Baum.



Am nächsten Tag fuhren wir einen weiteren kleinen Gamedrive.





Die Fahrt führte uns schließlich zu einem Kratersee.


Dort kauften wir einen Magneten und einen kleinen Holzgorilla als Andenken an den Höhepunkt unserer Tour, das Gorilla Trekking.
Anschließend besuchten wir noch zwei weitere Kraterseen, die als Twin Lakes bekannt waren.

Dann ging es weiter zum Höhepunkt unserer Uganda Rundreise, zu den Gorillas im Bwindi Forest.

Gorilla Trekking
Für den Permit hatten wir zuvor 800 USD pro Person gezahlt. Es ist wahrlich ein nicht gerade günstiges Abenteuer.
Morgens um 7.20 h ging es los, da unsere – übrigens empfehlenswerte – Lodge, die Rushaga Gorilla Lodge, ganz nah am Parkeingang lag.
Im Foto sieht man wie unsere schweren Koffer von zwei Bediensteten auf dem Kopf zu unserer geräumigen Hütte getragen werden.

Vor Ort gab es dann zunächst ein Briefing und eine Tanzvorführung von Frauen aus den umliegenden Dörfern im tiefen Süden von Uganda.

Wir wurden dann in verschiedene Gruppen eingeteilt. Meine Frau wollte gerne in die einfachste der drei Gruppen. Drei Ranger würden uns begleiten. Wir hatten sogar noch eine Auszubildende dabei.
Jede Gruppe war einer Gorillafamilie zugeteilt.

Mehrere sogenannte Tracker hatten sich bereits früh morgens aufgemacht, die Gorillas zu suchen, so dass wir den richtigen Weg nehmen konnten.
Wir engagierten noch einen Träger, der unseren Rucksack nahm und uns während der Wanderung an schwierigen Stellen helfen sollte. Die Männer aus den umliegenden Dörfern können sich auf diese Weise etwas verdienen und vom Tourismus profitieren.
Wir fuhren zunächst noch mit unserem Landcruiser ein Stück, dann ging es zu Fuß weiter.



Später tauchte eine Brücke unter uns auf, die in den Bergwald führte.


Der Pfad war sehr schmal und führte über Stock und Stein.

Als erstes Tier sahen wir einen Ducker /Duiker.


Dann trafen wir auf die Tracker und waren den Gorillas plötzlich ganz nah. Wir mussten Masken aufsetzen, um die Gorillas vor Krankheiten zu schützen.
Dann erblickten wir auch schon den ersten Gorilla.

Insgesamt durften wir eine Stunde bei den Gorillas bleiben.
Es war eine tolle Erfahrung, die man meist nur einmal im Leben haben wird.








Lake Mburo National Park
Letzte Station unserer Uganda Rundreise war der Lake Mburo.
Nachmittags stand zunächst eine Wanderung im Park auf dem Programm. Begleitet wurden wir dabei von einem mit einer Kalaschnikow bewaffneten Ranger begleitet. Wir hatten uns auf eine anstrengende Wanderung eingestellt, als es hieß, ca. 2 Stunden. Aber wir fuhren zunächst mit dem Fahrzeug durch den Park auf der Suche nach Giraffen. Dann durften wir diese aus der Nähe zu Fuß ansehen und langsam mit ihnen ziehen. Natürlich waren auch ein paar Paviane unterwegs.


Die Giraffen wurden übrigens vom Murchinson Falls Park aus angesiedelt. Aus 9 Tieren sind mittlerweile mehr als 100 geworden, weil sie hier kaum Feinde haben.











Auf dem Heimweg sahen wir noch ein paar andere Tiere, bevor wir zu unserer Hyena Lodge, die nur ca. 10 Minuten vom Park entfernt lag, zurückkehrten.
Am nächsten Morgen unternahmen wir dann unseren letzten Gamedrive.


Der Mburo Lake Nationalpark ist hauptsächlich für seine Zebras bekannt.


Wir fuhren zu zwei Wasserlöchern, wo viele Tiere uns erwarteten.



Friedlich saßen Affen und Zebras nebeneinander, ein paar Impalas, sogar Wasserböcke, Warzenschweine und Büffel gesellten sich dazu.


Ein Adler überblickte alles.










Ein Teil des Busches war bewusst verbrannt worden. Der Boden färbte sich schwarz, aber die Bäume und Sträucher blieben unangetastet vom Feuer.


Die größte Antilope ist die Elenantilope, die hier auch mehrfach anzutreffen war.
Das war unser letzter Gamedrive in Uganda. Wir fuhren weiter zu unserem nächsten Hotel. Einen Tag später endete unsere Tour in Entebbe. Dabei querten wir noch einmal den Äquator und sahen an einem Teich neben der Hauptstraße noch einen weiteren Schuhschnabelstrorch.


