Geocaching rund um Bad Salzuflen

Als ersten Cache hatte ich mir sofort einen Multi ausgesucht, der aber ein Minimulti war und unweit meines Hotels gelegen und deshalb zu Fuß angegangen werden konnte.

Oh … Gebührenfrei gibt es selten heutzutage. Und ich peilte los, nachdem ich die korrekten Zahlen für A und B vor Ort gefunden hatte.

Es war nicht allzuweit, da sah ich in einem Garten die folgende alte Parkuhr.

Ich drehte sie einmal, sie funktionierte sogar noch und gab sofort eine halbe Stunde Zeit frei – ganz ohne Parkgebühren. Ganz so lange benötigte ich dann nicht, auch die zweite Station des Multis zu finden und später zur Parkuhr zurückzukommen. Den Owner lernte ich dabei auch noch kennen. Der saß nämlich gemütlich auf seinem Balkon und schaute dem Treiben zu. Von hier noch einmal schöne Grüße und Gratulation zu einem tollen Cache, der auch einen Prämienpunkt wert war.

Weiter ging es Richtung Kurzentrum von Bad Salzuflen. Dort gibt es eine Thermalquelle, die gleichzeitig ein Earthcache ist. Mit Hilfe der Hinweistafel konnte ich leicht die gestellten Fragen beantworten.

Der nächste Cache hatte die alte Synagoge zum Thema, die in der Reichskristallnacht zerstört wurde. Heute steht hier eine Skulptur, die an sie erinnert. Dabei wurde der alte Grundriss sogar wiedergegeben.

Das Schild war der Hinweis, ich entdeckte aber keinen Cache in diesem Dickicht.

Dafür belohnte ich mich mit einem Eisbecher.

Auf dem Rückweg ging es an der Salze entlang.

Am Ufer befindet sich das Gasthaus „Zum Salzsieder“. Auch bei Tripadvisor wird es empfohlen. Klar, dass ich es ausprobieren musste.

Alles war sehr schön dekoriert. Die Bedienung erfüllte auch Extrawünsche.

Sowohl Entrecôte als auch Salat mit Gambas waren sehr schmackhaft.

Auf der anderen Flussseite der Salze war dann wieder ein Geocache versteckt. Er wurde wohl etwas verlegt und kann jetzt meist muggelfrei gefunden werden. Ein Blick und ein Griff und der kleine Micro (ich würde ihn schon fast Nano nennen) war gefunden. Mit dem Hinweis im Text unter Geocaching.com wäre es zu einfach gewesen.

An den Seeterrassen lag der Cache „Ein Stern“, bei dem man einen muggelfreien Moment abwarten muss, um ihn zu heben.

Spoiler Geocache

 

Etwas weiter östlich lag  der Cache Heavy Metal. Leider war hier alles zugeparkt, aber ich konnte den Cache trotzdem entdecken und loggen. Das war ganz schön heavy metal, wie der Cache verbaut war. Eine tolle Idee – nicht so ein Allerweltscache, der aus einem einfachen Petling besteht.

Spoiler Geocache

 

In der Nähe lag auch der Cache „Könnte hierhin gehören …„. Das war auch für mich quasi ein Drive-In. Er hatte als Einzelcache beachtliche 77 Punkte, was auch berechtigt war.

Spoiler Geocache

Ganz schön gefährlich war der Cache. Normalerweise drückt man so einen roten Knopf bei Gefahr. Hier musste er gedreht werden, damit am Ende das Grüne zum Vorschein kam.

 

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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