Caminho da Costa da Lagoa
Caminho da Costa da Lagoa
Auf Santa Catarina lag auch der kleine Ort Costa da Lagoa, der nur mit dem Boot oder zu Fuß erreichbar ist.
Wir nahmen vom Pier 3 aus das Boot, das dort stündlich ablegte.



Wir waŕen hier schon mal am Samstag gewesen, aber es war so voll, dass wir keinen Parkplatz bekamen. Dieses mal zahlten wir 30 Real (ca. 5 Eur) für den ganzen Tag direkt in einem Hof am Pier.
Am Steg machten wir die Bekanntschaft von Kathrin und Martin, einem deutsch-brasilianischem Ehepaar, das nahe des Pier 8 ein Haus besaß. Die Piers waren übrigens durchnummeriert. Es startete mit 1 im Hauptort Lagoa de Conceicao und endete am Pier 23. Wir fuhren zum Hauptort Costa da Lagoa zum Pier 16.


Von dort machten wir uns auf den Rückweg. Drei Geocaches sollten an der Strecke liegen.

Wit kamen schnell zu einer Abzweigung, an der ein Weg vom See weg in die Berge führte. Unterwegs gab es einen Wasserfall.
Den wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.


Oberhalb lag eine kleine Hütte, an der wir frisches Wasser nachkauften.

Zurück am See kehrten wir dann Höhe des Pier 14 in ein Restaurant ein und machten Pause zusammen mit einem außergewöhnlichen Reiher.

Der Weg verlief weiter hinter den Restaurants oberhalb der Küste. Hier gab es sogar einen kleinen Supermarkt. Aber die meisten Dinge brachten die Bewohner per Boot hierher. Unsere neuen Bekannten machten uns darauf aufmerksam, dass ältere Leute ab 60 kein Ticket bezahlen müssen, weder das Boot hier, noch einen Bus.
Wir sahen viele alte und bunte Häuser, viele Pflanzen und Kunst am Weg.




Es gab viele Holzkonstruktionen mit denen der Weg ertüchtigt worden war.

Der erste Geocache sollte an einer alten Mühle liegen. Wir trafen dort sogar den Eigentümer an, der nichts von dem Geocache wusste, aber die Mühle gerade restaurieren ließ.

Leider mussten wir unverrichteter Dinge weiter ziehen.

Kurz hinter Pier 8 klopften wir anschließend bei Kathrin und Martin an, die dss Boot früher verlassen hatten. Sie hatten vorgeschlagen, dass wir doch einfach mal bei ihnen reinschauen sollten. Sie hatten aus einem mehr als 100 Jahre altem Haus eine Menge gemacht. Martin war dazu noch Kunstmaler. Einige seiner gelungenen meist in grünen Tönen gehaltenen Werke hingen im Haus.
Sie erzählten uns einiges von ihrer Geschichte als Auswanderer. Nach Deutschland waren sie nur noch einmal zur Beerdigung des Bruders von Kathrin zurückgekommen. Sonst zieht sie dort nichts mehr hin.
Hier in Brasilien ist das Leben leichter und vor allem günstiger. Sie blieben dabei aber meist nur 5 bis 6 Jahre an einer Stelle und verkauften dann ihr Haus wieder, um an eine neue Stelle zu ziehen. So waren sie hierhin von Bahia gezogen. Auch dieses Haus wurde gerade wieder zum Verkauf gestellt. Sie wollen als Nächstes in die Berge bei Sao Paolo.
Für uns ging es nach interessanten Gesprächen viel später als wir dachten weiter.

Der Weg war sehr abwechlungsreich. Sogar eine Strecke mit Bambus gab es.

Beim zweiten Geocache wurden wir schließlich fündig. Sei fast einem Jahr war dieser nicht mehr gefunden worden.

An Felsen vorbei über viele Treppen ging es immer weiter.

Auf unserer Seite des Sees war die Sonne dem Schatten bereits gewichen

Der dritte Geocache war schon von unseren Vorgängern nicht gefunden worden.
Wir setzten unseren Weg schnell fort.
Mehr als 9 km soll unsere Strecke heute mit dem Abstecher zum Wasserfall gewesen sein.
Wir waren sehr angetan von dem Weg und auch den vielen Möglichkeiten einzukehren oder sich auf eine Bank zu setzen. Das schönste waren heute dazu die Begegnungen.
