Die Kirchen von Lalibela
Lalibela
Lalibela liegt im Norden Äthiopiens ca. eine gute Flugstunde von Addis entfernt.
Hier befindet sich das achte Weltwunder. Zumindest wird es häufig so benannt. Und ich kann es vorwegnehmen: wir waren wirklich erstaunt von diesem UNESCO Weltkulturerbe.
Es gibt drei Bereiche von insgesamt 11 Kirchen, die der König Lalibela im 12. bis 13. Jahrhundert hat errichten lassen. Das Besondere: sie sind aus dem Felsen senkrecht nach unten herausgehauen.
Als erstes besuchten wir nachmittags nach dem Flug den Bereich mit der größten Kirche.
Aber vorher mussten wir noch die Tickets bezahlen. Uns wurden 50 US Dollar berechnet pro Person! Das war mehr als geplant, aber lohnte sich auf jeden Fall.


In solchen Kammern hausten Eremiten.
In der Kirche wurden viele Ikonen aufbewahrt, meist aber neuerer Natur.






Hier gab es 4 Kirchen zu sehen, die zum Teil mit Tunneln verbunden waren.
Am zweiten Tag ging es zunächst zur Kirche des St. Georg, die in Einzellage durch Tunnel erreicht wird.
Sie ist wohl die eindrucksvollste aller Kirchen durch die Kreuzform, die von oben zu erkennen ist. Sie besitzt eine besondere Drainage und muss deshalb nicht wie andere Kirchen geschützt werden.












Nach einer guten Stunde fuhren wir mit dem TukTuk wieder nach Hause. Ich musste mein entzündetes Bein ausruhen.
Dann ging es am Nachmittag zum dritten Bereich von 6 Kirchen.






In diesem Komplex gab es besonders viele Tunnel und Verbindungsgänge.


Die folgende alte Freske zeigt die 12 Apostel, ist aber leider schon sehr verblichen.










Die Kirchen werden heute noch genutzt. Im folgenden Bild sieht man die Sitzplätze für die Gemeinde beim Außengottesdienst.




Hier sollte auch ein Geocache versteckt sein. Er war aber bereits einmal ersetzt worden und danach nicht mehr gefunden worden.

Die anderen Geocacher loggten den Cache trotzdem, was ich nicht machte.
Insgesamt liegt hier in Lalibela eine beeindruckende Anlage, für die man sich 2 Tage Zeit nehmen sollte.
