GeocachingTansania 2026

Sansibar

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Von Arusha flogen wir direkt nach Sansibar. Der Flug mit Air Tansania war günstig und dauerte nur ca. 1 Stunde.

Am Flughafen wurden wir bereits vom Fahrer unseres Hotels Riu Palace Swahili erwartet. Die Fahrt dauerte noch einmal eine gute Stunde in den Norden der Insel.

Riu Palace Swahili

Zwischen Nungwi und Kendwa liegt das Riu Place Swahili im touristisch am meisten ausgebauten Teil Sansibars.

Neben dem Hotel liegen die beiden anderen  Riu Hotels Jambo und Palace.

Unseres war erst im Januar 2026 eröffnet worden und das beste der drei Hotels.

Wir erhielten ein geräumiges und komfortables Zimmer im 2. Stock mit Blick auf das Meer.

Sansibar

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Später erhielten wir sogar ein Upgrade auf eines der Elite Club Zimmer mit eigenem Pool. Die Zimmer waren identisch, aber der private Pool davor und besonderer Service, sowie ein eigenes Restaurant, eine eigene Barlounge und private Bereiche u.a. direkt oberhalb am Strand waren der eigentliche Clou. Wir hätten dafür aber normalerweise nicht 300 USD mehr (also das Doppelte) pro Zimmer bezahlt.

Sansibar

Sansibar

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Das normale all inclusive Angebot beinhaltete neben dem Hauptbuffetrestaurant 4 Spezialitätenrestaurants, die man 2 Tage vorab buchen musste.

Aber bereits das Hauptrestaurant bot ein tolles Angebot. Ein paar Kleinigkeiten hatten wir auszusetzen, die aber mit dem Upgrade ausgeräumt wurden. Ansonsten ist das Hotel wirklich zu empfehlen, auch wegen der tollen Lage.

Bootstour zur Insel Mnemba

Direkt am Strand kann man ein wenig Schnorcheln, aber es gibt kaum Fische und schon gar keine Korallen, sondern Seeigel und Seesterne. Links vom Hotel an den Pfählen eines Pfahlbaus im Wasser schwammen ein paar mehr Fische.

Sansibar

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Sansibar

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Aber es gab mehrere Touranbieter im Hotel oder auch am Strand. Wir buchten bei Abdul am Strand eine private Tour zur Insel Mnemba. Sein Preis war wesentlich günstiger als die sonstigen Angebote: 180 USD (mit Visakarte) für 4 Personen.

Dafür durften wir hinter der Insel Mnemba schnorcheln und Fische beobachten.

Sansibar

Sansibar

Sansibar

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Ein weiterer Stopp war ebenfalls in der Nähe der Insel zum Schwimmen im klaren Wasser oberhalb einer Sandbank.

Danach machten wir uns auf Pirschfahrt zur Suche nach Delphinen. Wir konnten mit den Delphinen schnorcheln, mussten dann wieder schnell zurück ins Boot und beim nächsten Auftauchen der Delphine zurück ins Wasser wieder zu den Delphinen.

Sansibar Delphine Sansibar Delphine Sansibar

Ein einmaliges Erlebnis.

Zuletzt gab es noch einen Schnorchelstopp bei Seesternen. Dort war die Unterwasserwelt aber nicht so interessant.

Unterwegs gab es frische Früchte. Vor allem die Ananas war vorzüglich.

Bootstour zur Insel Tumbatu

Erneut buchten wir bei Abdul. Dieses Mal sollte es zur Insel Tumbatu gehen. Hier standen Korallen und mehr Fischvielfalt im Vordergrund.

Mit drei Schnorchelplätzen wurde es wieder eine tolle Tour. Es war aber zum Teil bedeckt und an der Insel waren die Korallen und Fische zum Teil zu tief, um gute Fotos zu schießen.

Später fand unser Kapitän noch eine tolle Stelle wieder mehr Richtung Sansibar.

Sansibar

Sansibar

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Sansibar

Stonetown

Nach 10 Tagen wechselten wir den Standort nach Stonetown. Dort verbrachten wir weitere 4 Tage in einem Stadthotel als Kontrast.

Das Dow Palace Hotel war fast ein Museum. Es hatte seine eigene Geschichte. Weitere Renovierungsarbeiten waren im Gange, aber wir waren im Ganzen sehr zufrieden mit dem Hotel und dem Frühstück. Ich freue mich ja immer schon über ein frisches Omelette und gute Ananas – und beides war vorhanden.

Freddy Mercury Museum

Freddy Mercury ist als Farrokh Bulsara auf Sansibar geboren worden und auch die ersten Jahre aufgewachsen. Danach ging es nach Indien auf die Schule und später noch einmal zurück nach Sansibar bis zur Revolution, in dessen Zuge er mit seinen Eltern nach England umsiedelte. Das kleine Museum mit 8 USD Eintritt hier spielte seine Musik und zeigte etliche Fotos und Bilder, sowie echte Notizen mit Songtexten. Auch Menschen, die ihn kannten, kamen zu Wort. Brian May besuchte das Museum auch bereits. Für Queen Fans also ein Muss.

Sansibar Mercury

Sansibar Freddy

Sansibar

 

Anekdoten aus Sansibar

In Stonetown wurden wir von vielen Verkäufern angesprochen. Einer verkaufte Tansania Fußball Trikots von “Adidas”. Ich sagte ihm, dass ich Co-owner von Adidas sei (was ja sogar stimmt als Aktionär) und dass Adidas das gar nicht gefällt, was er tut. Er verschwand sofort und sprach uns nie wieder an.

Im Restaurant Out of Africa war der Strom ausgefallen. Ein Generator lief laut und störend. Aber das Internet leider nicht. Ich hatte erfreulicherweise mobiles Netz. Als wir zahlen sollten, funktionierte das Zahlgerät aber auch nicht – wegen fehlenden Internets. So stellte ich nach mehreren vergeblichen Versuchen des Zahlens einen Hotspot zur Verfügung. Dann funktionierte das Gerät endlich. Auch für den Nachbartisch bat eine weitere Kellnerin mich, ob ich den Hotspot noch aufrecht erhalten könne, damit dort auch gezahlt werden konnte. Klar, dann war aber Schluss und wir verabschiedeten uns.

Tansanit war auch in Stonetown der große Verkaufsschlager. Überall befanden sich Geschäfte, die den Edelstein und entsprechenden Schmuck verkauften. Über 400 EUR muss meines Wissens aber der Kauf beim Zoĺl angegeben werden. Man zahlt dann Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren. Die Verkäufer konnten das Argument entkräften, sie gingen nicht mit dem Preis herunter, stellten aber gerne getürkte Rechnungen über geringere Beträge aus (in zwei verschiedenen Läden wurde uns das zugesagt). Goldschmuck mit Punze würde man aber schnell auf die Schliche kommen. Tansanit können wir nicht nur in Sansibar, sondern auch in Deutschland kaufen.

Impressionen und Geocaching

Hier ein paar kleine Impressionen von dem Gassen von Stonetown auf Sansibar.

Sansibar

Sansibar

Sansibar

Besonderes Kennzeichen von Stonetown sind die vielen handwerklich gefertigten Holztüren.

Sansibar

Dort fanden wir übrigens auch einen Geocache und absolvierten ein Adventure Lab Cache Abenteuer.

Ausflug zum The Rock und zum Jozani Wald und Mangroven Park

Für 75 USD buchten wir eine Tour nach Jozani. Dort warteten endemische Affen auf uns. Es handelt sich um rote Stummelaffen.

Sansibar

Im Preis enthalten war der Guide und der Fahrer, den Eintritt in Höhe von 15 USD pro Person mussten wir separat zahlen.

Rund 90 Minuten wanderten wir durch den Wald, immer auf der Suche nach den Affen und Vögeln.

Sansibar

Ganz zuletzt bekamen wir doch noch einige vor die Linse in der Nähe des Eingangs.

Dansibar

Sansibar

Sansibar Affen

Dann wurden wir zum Mangroventeil gefahren. Hier führte ein kurzer Rundweg über Holzstege.

Übrigens fanden wir in beiden Teilen je einen Geocache.

Aös nöchstes Ziel stand The Rock auf dem Programm. Dabei handelte es sich um ein Restaurant im Meer auf einem Korallenfelsen. Bei Flut kommt man nur mit dem Boot dorthin. Bei uns war gerade Ebbe und wir besuchten das Restaurant trockenen Fußes. Das Essen und die Cocktails waren vorzüglich. Aber vor allem lockte natürlich die Aussicht.

Sansibar

Sansibar Schaukel The Rock

Sansibar Rock Cocktail

Gut 90 Minuten dauerte dann die Rückfahrt nach Stonetown.

 

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