Barra bei Inhambane
Barra
Anreise
Wir hatten von Inhambane oder Barra noch nie zuvor etwas gehört.
Wir flogen von Johannesburg via Maputo mit LAM. Die gleiche Maschine flog uns weiter, wir mussten aber unsere Koffer neu einchecken. Dafür hatten wir eine gute halbe Stunde. Der Flughafen in Maputo, der Hauptstadt von Mozambique war glücklicherweise nicht allzu groß und die Stewardess hatte uns versprochen zu warten.
Unser Hotel Vista do Mar hatte uns für ca. 15 EUR einen Fahrer organisiert, der uns die ca. 30 km von Flughafen zum Hotel fuhr.
Schon aus der Luft hatten wir gesehen, dass es hier nicht viele asphaltierte Straßen gab.
Das Taxi von Amigo Tours fuhr uns zu einem ATM, damit wir den Fahrer bezahlen konnten. Es lag am Abzweig nach Tofo. Ich steckte die Karte mehrere Male hintereinander hinein, um den Höchstbetrag von 5.000 Metical abzuholen. Insgesamt holte ich so 15.000 Metical (200 Eur) ab – ohne Gebühren.
Im Hotel waren wir die einzigen Gäste. Es lag sehr schön direkt am Sandstrand.



Geocaching Wanderung
In Barra gab es einen Mysterycache, den wir als unseren ersten in Mozambique erkoren hatten. Unser Taxifahrer fuhr uns die Straße entlang bis in die Nähe des Caches.
Der Ort hieß Barra do Flamingo. Wir peilten die Entfernung und die Richtung des Caches. Nur wenige Minuten später erreichten wir ein altes Transformatorhäuschen, das nicht mehr in Betrieb war. Dort war der Geocache versteckt.


Ein herrlicher Lost Place war auch der alte Boardwalk zu den Flamingos.

Über einen langen Holzsteg ging es zu einem verlassenen Resort und schließlich zum Wasser.




Dort entdeckten wir in der Ferne tatsächlich auch ein paar Flamingos.

Den gleichen Weg ging es wieder zurück. Wir suchten dann den Strand auf der anderen Seite der Landzunge auf.


Sandsäcke waren wohl in Vorbereitung für einen Taifun ausgelegt worden.
Wir besuchten Charlie’s Bar. Der schwarze Barkeeper stellte sich als Manfred aus Frankfurt vor.

Unweit gab es einen kleinen Friedhof mit zwei Gräbern.

Danach wanderten wir die ca. 3 km zurück auf der Sandstraße.

Wir kamen noch an einigen Lost Places vorbei.

Vor allem haben uns die bunten Farben, die für Afrika stehen, gefallen.


