Cantabon Cave

Unser heutiger Ausflug auf Siquijor führte uns zur Cantabon Cave im Inselinneren. Die Straßen dorthin waren aber gut befahrbar und nahezu ausschließlich asphaltiert (bzw. betoniert).

Alleine kam man nicht in die Höhle. Wir mussten uns in dem Dorf kurz davor anmelden. 20 Pesos wurden für den Eintritt berechnet, 30 Pesos für Ausrüstung (Helm und Lampe) und dann kamen noch pro Gruppe 500 Pesos für die Guides dazu. Wir zahlten also 600 Pesos insgesamt (knapp 10 EUR). Übrigens gab es hier sogar Schließfächer für alle Sachen, die man nicht mitnehmen sollte. Noch nicht einmal einen Rucksack.

Anschließend gingen wir die Straße entlang zum Abzweig zur Höhle.

Dann den Weg hinunter und wir kamen an ein Gitter, mit dem die Höhle abgeschlossen werden konnte. Der eigentliche Höhleneingang war sehr schmal. Man konnte sich dort fast nur liegend durchzwängen.

Die ersten Meter waren recht anstrengend, es ging nach unten. Wir konnten zunächst nicht aufrecht gehen. Dann kamen wir aber an den unterirdischen Fluss, der die Höhle ausgefräst hat. Einige größere Hallen gab es, wo die Decke hoch über uns aufragte. Dann kamen wieder schmale Durchgänge.

 

Wir sahen unterirdische Wasserfälle, Stalagmiten und Stalaktiten und sogar Säulen, bei denen beide zusammengewachsen sind.

Wir mussten später immer mehr durch den Fluss waten. Die Röhre wurde zum Teil immer enger, so dass man nur noch im Gänsemarsch weiter kam und immer auf Kopf und Rücken aufpassen musste.

Wir kamen an besonderen Formationen vorbei. Auf der Hälfte des Weges lag ein kleiner Teich, in dem wir baden konnten. Das Wasser war sehr erfrischend. Insgesamt war die einfache Strecke ca. 800 m lang, also insgesamt 1,6 km zu klettern. Zum Schluss wurden die Windungen immer enger und kürzer. Die Decke war auch wieder sehr tief, so dass ich nur gebückt vorkam.

Den Abschluss bildete das „Kings Bed“.

Dann hieß es wieder den gleichen Weg zurück zum Ausgang zu gehen. Der Weg war sehr abenteuerlich. Ständig musste man auf den Tritt aufpassen oder auf den Kopf und Rücken oder beides. Die Felsen waren mal rutschig, lehmig (zu Beginn) oder scharfkantig (mehr zum Schluss).

Insgesamt war das eine sehr intensive Erfahrung, die uns auch körperlich einiges abverlangte. Insgesamt benötigten wir mit Pausen ca. 2 Stunden für die 1,6 km.

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