Reiseziel Brunei Bandar Seri Begawan

Wenn man als Reiseziel Brunei wählte, dann war das schon etwas Exotisches. Hier verirren sich kaum Touristen hin. Die wenigen, die es taten, waren auf der Durchreise. Wir hatten uns zwei Tage ins Qing Yun Resthouse eingemietet, das direkt am Pier im Zentrum von Bandar Seri Begawan lag. Brunei hatte gut 400.000 Einwohner und liegt im Nordwesten der Insel Borneo. Es war ein Sultanat. Früher war der Sultan von Brunei einmal der reichste Mann der Welt und auch heute schien es ihm noch recht gut zu gehen. Es handelte bei Brunei immer noch um eines der reichsten Länder der Welt, was das Pro-Kopf-Einkommen anging.

An Geld hatten wir noch ein wenig Singapur Dollar, die hier 1:1 galten neben dem Brunei Dollar. Das Resthouse konnten wir per Visa-Karte bezahlen. Ansonsten gab es am Flughafen (sinnigerweise in der 1. Etage bei den Departures) einen ATM und Wechselmöglichkeiten. Wir fanden auch eine Bank mit ATMs im Zentrum (bei Burger King).

Das Reiseziel Brunei war etwas Besonderes. Deshalb wollten wir selbstverständlich auch in Brunei einen Geocache finden. Da der Tower Cache nicht mehr auffindbar war, kam zunächst nur der Waterfall Cache in Frage. Wir nahmen den Bus Linie 36 (35 wäre auch möglich gewesen) und fuhren bis Tasek Lama. Von dort zweigte eine Straße zum öffentlichen Park ab.

Viele Einwohner treffen sich hier vor allem nach Feierabend zum Sport machen. Dafür waren neben einer Joggingstrecke auch Fitnessgeräte neben dem Weg errichtet worden. Sogar ein internationaler Marathon soll hier her führen. Verschiedene Wege führten schließlich alle zum Wasserfall und der Brücke davor, die das Versteck des Geocaches war.

Spoiler Geocache

Es war ein tolles Gefühl in einem neuen Land den ersten Geocache zu finden!

Wenn man noch etwas mehr Zeit hat und gerne wandert, gab es von hier aus auch Wege zu einem weiteren Geocache (Mar-Cat).

 

Für uns waren die Trails heute zu lang (weitere ca. 6 km).

Wir sind aber anschließend zu Fuß zu unserem Resthouse zurück und haben unterwegs noch ein paar Fotos gemacht.


Unterschiedliche Wohnkonzepte gab es hier zu sehen.

Keine Moschee, sondern ein Museum befand sich in diesem Gebäude.

In Brunei gab es noch öffentliche Telefonzellen. Dazu konnte man Telefonkarten erwerben.

Gegenüber dem Pier lag das Dorf Kampong Ayer auf Stelzen im Wasser.

Wir heuerten einen Bootsführer an, von denen es hier zuhauf gab. Er wollte 20 Brunei Dollar, also rund 15 EUR für eine Stunde Fahrt. Wir fanden das akzeptabel. Dafür fuhr er zunächst Richtung große Moschee den Fluss hinauf und zeigte uns ein Krokodil.

 

Anschließend ging es wieder zurück zum Dorf. Wir fuhren Richtung Sultanspalast. Der Bootsführer hätte uns auch noch ein paar Nasenaffen gezeigt, aber wir wollten lieber wegen der bereits untergehenden Sonne noch etwas mehr vom Dorf mitbekommen.

Mehrere Schulen waren ebenfalls auf Stelzen dort untergebracht

Es gab dort sogar eine Feuerwache und eine Polizeistation.

 

Anschließend ging es dann ins Kaizen Sushi Restaurant, worüber es einen eigenen Beitrag gibt.

Am Busbahnhof hatten wir einen Guide, Danny, getroffen, der aktuell für die öffentlichen Busse zuständig war. Er führte uns  direkt in die Büros des Reiseanbieters Freme Travel. Dort buchten wir für den nächsten Tag eine Tour „The best of Temburong„. Darüber gibt es auch in einem eigenen Beitrag zu lesen.

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