Wasserfall Hiking

Unsere Vermieterin bot auch Touren an, so dass wir eine mit ihr unternahmen zu den wichtigsten Wasserfällen im Norden. Start der ersten Wanderung war am Wasserfall Sekumpul. Der Hauptfall heißt so, daneben gab es aber weitere auf der Wanderung zu sehen. Ich nahm auch meine Drohne mit.

 

Den Wagen stellte unser Fahrer, der Mann unserer Vermieterin, auf dem Hauptparkplatz ab. Anschließend ging es zum Eingangshäuschen, wo mittlerweile jedem Besucher ein Guide zugewiesen wurde. Der Eintritt (inkl. Guide) war so auch recht teuer und kostete 200.000 Rupien pro Erwachsenen für die mittlere Tour (zusammen also etwa 25 EUR). Dafür hatten wir einen Guide, der uns sogar seine Flipflops im Wasser auslieh und öfter seine Hand anbot und auch sonst sehr auf die Gesundheit und das sichere Fortkommen seiner Gäste bedacht war.

Bei der Angabe der Zeiten waren alle Fotopausen und Baden bereits eingerechnet. Wir buchten die mittlere Tour, die mit 2,5 Stunden angegeben war. Wenn man sie am Stück begangen hätte ohne Pausen, dann hätte man sie auch in 75 Minuten, also der Hälfte der Zeit, schaffen können.

Sekumpul Wasserfall

 

Schon kurz nach Beginn des eigentlichen Abstiegs hatten wir einen tollen Ausblick auf die Wasserfälle. Von hier oben startete ich auch meine Drohne. Unten gab es immer wieder Probleme, teilte uns der Führer mit, dessen Team nur in letzter Zeit 6 abgestürzte Drohnen gefunden hatte. Entsprechend vorsichtig packte ich die Sache an. Zu nah an die Fälle traute ich mich nicht. Wie wir später selbst mitbekamen, sprüht die Gischt der Fälle recht weit. Und das hätte einer Drohne nicht so gefallen.

 

 

 

Der Weg führte über viele Treppenstufen und über eine Treppenkonstruktion steil nach unten. Dort folgten wir zunächst dem Fluss flussaufwärts, der zum „Hidden Waterfall“ führte. Zum Schluss mussten wir barfuß durch das Flusswasser waten, um direkt zu diesem versteckten Wasserfall zu gelangen.

 

Hidden Waterfall

Der weitere Weg war zum Teil abenteuerlich und sehr rutschig. Hille hatte die Plastikschuhe unserer Vermieterin und ich lief barfuß dieses Teilstück, wo es immer wieder durch ein Flussbett ging.

Schließlich kamen wir am großen Sekumpul Wasserfall an, in dessen Becken einige badeten und auch ansonsten viele Leute waren, die wir nicht alle aufs Foto bannen wollten.

 

 

Danach ging es zum Fiji-Waterfall ab, den wir bereits von Weitem kannten.

 

 

Der Rückweg führte über eine Brücke. Längst hatten wir unsere Wanderschuhe wieder angezogen. Nach oben ging es zum Großteil wieder über den gleichen Weg die steilen Treppen hinauf, da ein alternativer Weg durch einen Erdrutsch und einen umgefallenen Baum in Mitleidenschaft gezogen wurde.

 

Zum Schluss kam mehr und mehr die Sonne heraus und wir waren froh, das meiste noch ohne starke Hitze erledigt zu haben. Unser Wagen holte uns sogar noch vor Erreichen des Parkplatzes ab und fuhr mit uns zum nächsten Wasserfall.

Zunächst war noch eine kleine schmale Bergstraße mit häufigem Gegenverkehr zu bewältigen. Die Straßen waren hier meist nicht breiter als ein Auto und sehr steil, zum Teil mit Kehren vor denen gehupt werden musste.

Die Anfahrt zum Git Git Wasserfall erfolgte dann von der Hauptstraße von Denpasar – Singaraja. Weiter oben gab es schon mehrere Parkplätze. Wir steuerten aber einen am Rande der Straße am untersten Zugang zu den Fällen an. Von hier konnten wir fast ebenerdig zum größten Katarakt wandern.

Dabei kamen wir allerdings an etlichen Verkaufsständen vorbei. Eintrittsgeld hier (ohne Führer) waren 20.000 Rupien pro Erwachsenen.

Die Drohne flog hier nur auf Sicht und konnte daher leider nicht sehr hoch fliegen. Immerhin konnte ich ein Drohnenselfie machen.

Git Git Wasserfall

 

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