Das Grab von Robert Louis Stevenson

Schriftsteller

Robert Louis Stevenson lebte auf Samoa und ist auch auf Samoa begraben. Er hatte noch zu Lebzeiten sein Grab auf Samoa auf dem Berg Vaea konzipiert.

Bekannt wurde der schottische Schriftsteller vor allem durch seinen Roman „Die Schatzinsel“. Er ist übrigens auch ein Großonkel vom Schriftsteller Graham Greene.

Ein weiteres bedeutendes Werk von ihm war „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“.

1890 zog er nach Samoa.

RLS Museum

Dort erbaute er auf dem am Fuße des Berges Vaea gelegenen Anwesens ein Haus (fertiggestellt 1893), das heute ein Museum war.

Vom Carpark führte ein kleiner Pfad durch den Wald zu einer großen Lichtung, auf dem das koloniale Anwesen stand. Er nannte es Vailima, was so viel heißt, wie „Wasser aus der Hand“.

Robert Louis Stevenson

Das Museum, das Einblick in die Zeit des Kolonialismus und das Wirken von Robert Louis Stevenson (RLS) gab, kostete 20 Tala Eintritt pro Erwachsenen (Kinder 5 Tala). Wir nahmen uns zunächst die Wanderung vor, kauften aber im Shop noch zusätzliches Wasser ein.

Vom Museum startete dann unsere Wanderung zu seinem Grab.

Wanderung

Es gab einen steilen etwa 800 m langen Weg und einen ca. 2,4 km etwas weiteren Weg.

Wir nahmen den kürzeren hoch und den anderen als Rückweg.

In der Hitze und vor allem wegen der hohen Luftfeuchtigkeit hatten wir ganz schöne Probleme den 473 m hohen Berg zu besteigen. Nur mit etlichen Pausen schafften wir es schließlich in gut einer Stunde. Die mitgenommenen knapp 2 Liter Wasser waren auch schnell aufgebraucht.

Zunächst kamen wir über eine Brücke, etwas danach verzweigte der Weg.

Neben dem Grab oben gab es eine Plattform.

Der andere Weg war flacher aber vor allem zu Beginn sehr rutschig.

Zum Abschluss machte ich noch einen Abstecher zu einem kleinen Wasserfall und einer Badestelle, die hier auf dem Grundstück von Robert Louis Stevenson angelegt war.

 

Grab und Geocache

Sein Grab lag ganz oben auf dem Berg. Gleichzeitig war dies ein virtueller Geocache. Wir mussten unser GPS-Gerät mit dem Grab fotografieren, um den Cache loggen zu dürfen.

Grab

Der Ausblick vom Grab war phantastisch. Noch besser war er nur von meiner Drohne, die ich hier steigen ließ.

Robert Louis Stevenson

 

 

 

 

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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