Jaguar Rescue Center Puerto Viejo

Das Jaguar Rescue Center bei Puerto Viejo war nicht speziell ein Rescue Center für Jaguare, sondern für Wildtiere aller Art.

Der Eintritt für die deutschsprachige Führung kostete 20 US Dollar pro Person.

In einer Gruppe von 10 Personen wurden wir von einem angehenden Biologiestudenten aus Hamburg im Center herumgeführt. Dabei wurde uns viel Wissenswertes über die Tiere und die Arbeit des Jaguar Rescue Centers vermittelt.

Ziel des Jaguar Rescue Centers war es die Tiere so bald wie möglich wieder in die Wildnis zu entlassen. Bei über 40 % der Tiere funktionierte das auch. Aber es gab auch Beispiele, in denen die Tiere zu stark verletzt oder zu alt waren, so dass sie nicht wieder ausgewildert werden konnten. Grund konnte auch die Haustierhaltung sein, z.B. von Affen, die zu sehr an die Menschen gewöhnt waren. Krokodile durften aufgrund aktueller gesetzlicher Regelungen nicht wieder ausgesetzt werden.

Wie kamen die Tiere in die Station? Hauptsächliche Ursache waren die nicht isolierten Stromleitungen. Die Isolierung löste sich nach ein paar Jahren auf, die Tiere, zum Beispiel Faultiere und Affen wurden dadurch meist getötet oder waren nicht mehr zu retten. Die Jungtiere, die sie dabei hatten, überlebten aber meistens. Sie kamen ins Jaguar Rescue Center.
Kaimane wurden in Teichen oder Swimming Pools gefunden. Aber es waren auch viele verletzte Tiere, die aufgefunden wurden. Auch die Polizei stellte mittlerweile den Kontakt zum Rescue Center her.

Tukan

Papagei

Affen
An der Karibik gab es in Costa Rica drei Affenarten: die Brüllaffen, die Spider-Monkeys und die Kapuzineraffen.

Faultiere

Tölpel

Brillenkaimane

Schlangen

Langschwanzkatze (Baumozelot)

Hirsch
Mehrere Hirsche hier waren zu sehr an die Menschen gewöhnt und konnten nicht mehr ausgewildert werden. Zu diesen zählte auch Angelika, eine neugierige Hirschkuh.

Frösche
Die Frösche hier waren Wildfrösche. Neben dem bereits mehrfach gesichteten schwarzgrünen Frosch sahen wir erstmals auch einen gelbschwarzen noch kleineren Frosch.

 

Desweiteren gab es noch Schildkröten einen Ozelot und ein Krokodil zu sehen.

Vor allem dank unserem leidenschaftlichen Guide war dies eine super interessante Führung. Selbstverständlich war die interessanteste Geschichte, die über einen Kapuzineraffen, der das Karabinerschloss der Käfige öffnen konnte. Er ließ die anderen Affen frei und sperrte sich anschließend ein, um den Verdacht von sich zu lenken. Allerdings wurde er einmal auf frischer Tat ertappt.

 

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.