Inlesee

Der Inlesee lag im Osten Myanmars südöstlich von Heho. Von Bagan nahmen wir den Flieger bis Heho. Dieser brachte uns in 40 Minuten dorthin.

Am Flughafen erwartete uns schon unser neuer Guide Chaung mit einem Minivan und wir fuhren zusammen zur Bootsanlegestelle. Zuvor machten wir aber noch kurz Stopp an einem Buddhistischen Kloster aus Teakholz. Es hatte Ähnlichkeit mit dem Kloster des goldenen Palastes in Mandalay, aber dieses wurde noch von Mönchen bewohnt.

Dann starteten wir mit einem Longtailboot auf dem Inlesee, wo die Fischer artistisch auf ihren Booten balancieren.

Inlesee

Der Inlesee erstreckte sich nach Süden über ca. 22 km und war an der breitesten Stelle ca. 7 km breit.

Wir kamen zu der wichtigsten Pagode in dieser Gegend. Als Besonderheit beherbergte sie 5 Buddhastatuen.

Seit dem 19. Jahrhundert bringen die Gläubigen dort Blattgold an, so dass die Statuen von früher (siehe Foto im Rahmen) heute nicht mehr erkennbar sind.

   

Wie in vielen anderen Tempeln dürfen Frauen nur mit etwas Abstand zu Buddha beten.

Anschließend suchten wir ein paar Handwerksbetriebe auf, die sich in Dörfern am und auf dem See niedergelassen haben. Wir kamen zu einem Metallverarbeitungsbetrieb, der u.a. aus Blech Verzierungen und Schirme baut und einem Betrieb, der aus Lack und Asche von Blumen kleine Buddhas herstellte.

Außerdem erhielten wir Informationen, wie das Silber aus Gesteinsbrocken bis hin zum Silberschmuck verarbeitet wird. Symbol für den Inlesee ist der silberne Fisch.

Dann ging es zum Mittagessen. Auch die Restaurants standen auf Stelzen im Wasser.

Unser Restaurant allerdings war keine gute Wahl. Vor allem der einzige angebotene Fruchtsaft war schrecklich mit Wasser gemixt. Die Speisen, die wir bestellt hatten (Tomatensalat und Nudeln mit Hühnchen), konnte man essen. Aber insgesamt würden wir empfehlen einen Bogen um dieses Restaurant herum zu machen. Das einzige schöne war der Ausblick auf den Fluss mit unserem Boot. Unsere Koffer lagen die ganze Zeit unter der grünen Plane.

Die Bootsfahrt führte uns auch an goldglänzenden Stupas vorbei.

Weiter ging es mit Besuchen bei Handwerkern, einer Seidenweberei vom Volksstamm der Kayah. Das sind die, deren Frauen schwere Bronzeringe um den Hals tragen. Aber auch die Herstellung von leichten Zigarren interessierte uns.

Inlesee

Inlesee

Nachmittags legten wir dann am Hotel an. Reizvoll die Aufnahme vom Steg auf die Boote.

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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