Mari Mari Cultural Village

Mari Mari

Mari Mari heißt eigentlich „Komm, Komm“. So rief uns unser Führer immer „Mari Mari“ zu. Hier war es aber auch der Name für ein Dorf, in dem für die Touristen die Behausungen der Ureinwohner bzw. der unterschiedlichen Stämme Borneos nachgebildet waren.

Wir konnten nicht nur die unterschiedlichen Häuser betreten, sondern auch typisches Essen und typische Getränke der jeweiligen Stämme probieren. Sogar das Anbringen von Hennatatoos oder das Rauchen vom Stämme-Tabak war möglich.

 

Besonders beeindruckt waren wir vom „Longhouse“, in dem Platz für 20 Familien war (wobei die Version im Touristendorf kleiner gehalten war).

Mari Mari

Da gab es einen Stamm der Honig von den stachellosen Bienen herstellte, ein anderer braute Reiswein bzw. Schnaps (der übrigens stark nach Essig roch). Andere Stämme  betrieben die Kopfjagd. Die Köpfe der Feinde wurden aufgespießt oder zu Schrumpfköpfen verarbeitet. Man glaubte, dass die Kraft der Feinde auf den eigenen Körper überging.

 

Zum Abschluss gab es eine Vorführung von Tänzen und traditioneller Musik. Daran schloss sich noch ein Abendessen an. Insgesamt zahlten wir für die mehr als 2,5-stündige Führung mit englischsprachigem Guide für zwei Personen 190 Ringgit. Dazu benötigten wir noch jeweils 6 Ringgit für ein Regencape, da wir mal wieder Pech hatten,  als just zum Start der Tour ein Gewitter mit starkem Regen aufkam.

 

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