Rose Garden Resort Palau

Wir setzten mit dem United Airlines Flieger in Palau um 1.30 Uhr morgens im Regen auf der Landebahn auf. Immerhin funktionierte die Abholung vom Rose Garden Resort gut. Noch vor 3 Uhr kamen wir im Hotel an. Nachdem wir die Koffer gerade aus dem Auto ausgeladen hatten, schüttete es wie aus Kübeln. Leider war die Lobby nicht mit den Zimmern direkt verbunden. So mussten wir mit Regenschirm die Stufen hinauf mit dem Gepäck. Unser Fahrer trug die Koffer.

Rose Garden Resort

Das Zimmer (Nr. 9) war geräumig im alten Holzstil. Die Betten recht rustikal. Alles etwas in die Jahre gekommen. Die Klimaanlagen hatten dringend eine Überholung notwendig.

Vom Balkon hatten wir einen Blick auf den Ozean.

Nur das versprochene Wifi funktionierte auch gegen Bezahlung nicht. So erhielten wir am nächsten Tag ein neues Zimmer (Nr. 19). Dort funktionierte die Klimaanlage überhaupt nicht. So mussten wir erneut den Raum wechseln nach Nr. 18. Mittlerweile war es 14.30 h nachmittags. Zwischendurch kamen noch die örtliche Internetfirma, ein Handwerker zur Reparatur, etc.

Endlich konnten wir uns ein wenig entspannen.

Zunächst noch zum Frühstück: wir durften zwischen verschiedenen Sets auswählen. Ich nahm das mit zwei Spiegeleiern, portugiesischer Wurst und French Toast, dazu gab es noch etwas Obst und ein Getränk. Ich nahm Orangensaft. Wenn man Kaffee auswählte, musste man für den Orangensaft (nicht frisch) noch extra zahlen. Es gab maximal ein Getränk ohne Refill. A la carte hätte uns das Set knapp 8 Dollar gekostet. Die Hygienestufe des Restaurants lautete nur „B“.

Wir mieteten uns ein Auto, um uns ein wenig umzuschauen. Normalerweise standen drei VW Beetle zur Verfügung. Gerade war aber die Polizei gekommen, um einen Unfall des gelben Beetles aufzunehmen. Den Insassen war erfreulicherweise nichts passiert, dem Wagen aber wohl mehr, er konnte nicht mehr ins Hotel zurück gefahren werden. Wir mussten den teuersten silbernen Beetle mieten, der 52 Dollar plus 15 Dollar Versicherung für einen Tag (24 Stunden) kostete.

Immerhin sah er stylisch aus – er hatte 15 Jahre auf dem Buckel bei ca. 45 tkm (viel mehr ging auf der Insel nicht).

Wenn hier übrigens von Dollar die Rede war, ging es um US Dollar. Die Insel war früher Einflussgebiet der USA. Heute gab es auch Taiwanesischen Einfluss.

Nach den ersten Schwierigkeiten hatten wir uns an unser Zimmer gewöhnt. Allerdings konnte auch die Klimaanlage im neuen Zimmer nicht überzeugen.

Außen waren die Anlagen alle komplett durchgerostet.

 

Abends fiel dann auch noch das Wasser aus. Die Klimaanlage hatte da auch bereits ihren Geist wieder vollends aufgegeben. Letztlich waren wir froh, dort nur 3 Tage gebucht zu haben. Am nächsten Tag sollten wir vom neuen Hotel morgens abgeholt werden.

Das einzige Gute am Hotel war, dass es nicht mehr als 300 m vom besten Restaurant auf Palau, dem Elilai, entfernt lag und wir dorthin zum Abendessen einen Spaziergang machen konnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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